Samstag, 14. Juli 2007

Hymne an das Leben

TEXTE

HYMNE AN DAS LEBEN

In der Frühe des Weltenbeginns hockt deine Seele auf dem Fenstersims der Abenddämmerung

ewigen Zyklenschlafes. Munter vertrocknet der Sünde Nutzlosigkeit: ihr seid erwacht, Sucher des

Friedens! Hienieden ist Jammer und menschliche Freude, wurzelnd (jedoch) in göttlichem Schall.

Den Urton der Stille wirst du gewahr im Schweigen der endlichen Leidenschaft. Die Leidenschaft

schafft Leiden; auf den Weiden der Versenkung blühen die Blumen der Verheißung, wurzelnd tief in

Urschöpferdung. Der Same des Ursprungs gleißt unaufhaltsam in des Äthers Funke. Trunken vom

Wasser der Unsterblichkeit knospt der Sterbliche in Urzelles Tunke. Die Oberfläche der Schuppen

wird sich urblendend entpuppen. In den Suppen des Nektars verspleißen Mond und Mars ihre

Larvengestalten.

Magnamatische Realitäten entfalten den Einfluss elektromagnetischer Quantitäten. Lichtstrahlen

glosen in Isolation materiegequälten Kuriositäten entgegen - der Inflation des Stoffes wegen.

Trypanosomen der Elektrizität prägen dem Jahrhundert (der "Nationen") den Krankheitsstempel

des Hoffens ab.

Träge geistern die Leidenstempel der Menschen irrend im Garten der lüsternen Brüste

und saugen an den Trauben des Jammertalbaumes. Das Kartenhaus der geplanten Dualitäten

versagt dem Menschen den Fall der Verkettungsschrauben. Die Zügel der Zucht sind den Tauben

der Rettung angelegt. Gepflegt und behütet gurren sie gierig auf dem Passionshügel: die Flügel der

Wünsche haben die Seele in ein Gehege gebracht. Streng wachend lacht das 'Ich' in kläglicher

Macht.

Mit allem Pomp und aller Pracht. Die Pacht wird bezahlt mit Müh und An-strengung. Im Schacht der

Illusion herrscht armselige Nacht. Mit dem Feuer der scheinbaren Übermacht hat man die Seele

überdacht. Trotz ständiger Anfachung trachtet das 'Ich' sich selbst umzubringen: die Seele bringt die

Schalen des 'Ichs' mühelos zum Krachen, sodass der Schein der Seele den Schrein überstrahlt, in

dem sie wohnt. Das 'Ich' durchschaut seine eigene Bande, und das tiefste Bewusstsein des Menschen

blinzelt selbstlos an seinem Rande. Das 'Ich' begreift sein 'selbst'. Klein und scheu gibt es sich auf

dem Heu seiner irdischen Bande langsam den Todesstich ,und es wächst das Gras der Selbstlosigkeit

Uranfanges Einheit im Lande "nirgendwo".

2.

Aus den Schablonen der Annalen geht hervor, dass Schaben und Termiten beschlossen haben, Wahlen

zur Qual der menschlichen Wesen das Tor zu öffnen. Mit Argumenten des Hasses bitten sie die

Delinquenten zur Kasse. Die Masse der Besen ist zur Exekution angestellt. Die Liquidation liegt zu

jeder Zeit an. Fazit aus den Jahresschriften: an Arbeit ist kein Mangel. Das Erwerbslosendefizit ist

aus dem Tingeltangel der Rezession heraus: eine Prozession jagt die andere. Das Wandern in

abgelegene Gebiete fällt flach: es gibt kein sicheres Dach mehr: die Miete ist jedesmal zu hoch... Um

aus dem Tal des Leidens zu entfliehen, galt es, sich des alten Kleides zu entledigen, ein neues

anzuziehen. Auf den Schienen des natürlich ebenfalls neuen Gleises glitt mancher aus, geriet erneut in

die Fänge der Inquisition: die Bienen hatten das Eis zu glatt poliert.

Der Mensch war platt; prosterniert starrt er nun ins Leere: die Lehre hat er nicht begriffen: sein

'Ich' hat ihn verpfiffen. Da hilft kein Keifen oder Sichereifern. Kneifen wäre unmöglich: es wäre tödlich.

Eine Fraktion entstand. Die sagte: "Das Beste ist: Lernen."

3.

Aus den Spermen des Ruchlosen war ein gewaltiges Tosen entstanden. Dem entwanden sich

Wanzen der Gnosen. In ihren Ranzen bargen sie Wissen schwarzmagischer Trolle. Schwarz/Weiß-Mal

erei mit ein paar Farben drin. Z.B. den Propheten der manipulierenden "Hilfe" sowie der Sexkontrolle:

Oswaldus Kollus, der Heinrich Schlusnus der Amouro'phobie'. (Kolbes Statuen ergeben (k)eine

Verifizierung à priori zu dessen Statu(t)en. Freud war Arbeiter in diesem Leid-unwesen). Schwarzmagier

und Scharlatane stützen Geldgier & Satanie. Unter den Platanen wandeln dollargeile Fakire, Schwindler,

okkultophile Kartenleser; desgleichen antimystische Kaffeesatzfetischisten, billige Horoskopkritzler in

Trivialperiodika usw. Auf der Stufe des Halbwissens stehengeblieben, treiben sie den Teufel (!) aus,

kennen das Geld als ruhiges Gewissen - tief mystisch jedoch habens ausgeschissen. Ihr Wissensurin

führt zu Ruin. Die Trümmer ihres Intellekts haben halb physopsychische Kräfte geschleckt. Ein wenig

am Urwissen genippt, alles andere ist gescheckt. Gelackte Ergebnisse werden produziert - der

Wissenssuchende ist angeschmiert, die Würde der Spirituswissenschaft diffamiert, verunziert der Adel

des Menschen. Das Muckefuckresultat "im Sinn" steht der Mensch beglückt da: gelackmeiert,

eingesackt, manipuliert im Geviert der Weltengegend, hängend in den Seilen einer zugigen Zukunftsluft:

'neun im Fadenkreuz'; kauzig anzusehen, wie er so da steht, Kosmisches intus vermeinend. Der Kuss

der Muse blieb aus. Statt dessen: ein Schattenkurs von Demiurgs kalten Titanlippen. Doch merke dir

eins, mein lieber Freund: Urteile nicht vorschnell! : Es kommt durchaus vor, dass jemand in halbdunkler

Kirmusbude sitzt und das Geheimnis der Kristallkugel kennt, den bläulich-weißen Edelstein des

Urlichtes. (Nebenbei: Göttlicher Funke verbirgt sich hinter jedem gesprochenen Wort, und heilige Visionen

leben hinter jeder geschriebenen Zeile)

Gott ist die Erde, die Wurzel, der Stengel, die Blüte, die Luft und alles und nichts, und alles von

Beidem, und keines von Beidem und und und

4.

Ein paar Lebensfazite:

1. Von einer Wolke des Glücks gezeichnet, schmachtete er dahin.

2. Vom Glanz seiner Reichtümer verführt, schwamm er in einem Morast von sinnigem Stumpfsinn.

3. Durch seinen Finanzkontrolleur über sein unermessliches Eldorado informiert, lebt er nun ein

zerknirschtes Klosterdasein.

4. Von den Mauern seiner Unbestechlichkeit umgeben, flog sein Traumleben in Illusion davon.

5. In die Sicherheit des Zölibats gebettet, kettete er sich in ausgreifende Gedankenonanie.

6. Abgezwackt im Zustande der Unschuld, mordete er penetrant kleine Greise.

7. Ins Eis ihrer gestaltgewordenen Leidenschaftslosigkeit abgestellt, erstarrte ihre Wut in

abgekarteten Apfeldiebstählen.

8. Im Traumleben ihres Flussbootes rudernd, stak das Gaspedal ihres Paddels in abgewetztem

Rückwärtsgang. In der Pilotenkanzel ihr inthronisiertes Brot brechend, vergoldeten sie die Krumen

ihrer Völlerei.

10. Im Stahlboot der Schuldenvergebung stahl sie sich die Mus(s)esekunden ihrer Zeitgenossinen.

11. Brüderlich vereint am zünftigen Stammtisch der Zukunft naschend, erhaschten sie den Frühling der

Zwiegespaltenheit nach einem allzu kurzen Winterschlaf.

12. Hindösend im Zustand der unbedingten Sorglosigkeit, erwischten ihre Pranken die Fliege des

Zweifels am Grunde nie.

5.

Am Ufer des Sees stand eine kleine Blockhütte, in der ein großer Junge auf einer schmalen

Bambusflöte die Zukunft in form einer Miniature-in-Variationen herabblies.

6.

Als die Spruchdrechsler ihre Riemen enger schnallten, entstand spartanische Lakonie. Aus den

Laken ihrer Weisheit schmiedeten sie kurze Widerhaken, die aufgrund ihrer Makellosigkeit die

Würze späterer drakonischer Maßnahmen aufzutakeln imstande waren, denn die vielen

Literatenköche fackelten nicht lange, wenn es darauf ankam, ruckzuck im Zickzackkurs ein

manieristisches Spanferkel zu erkacken: 2 Würstchen mögen genügen: ornithologische Obelixe. Auf

dem Oktolith ihrer kristallklaren Laufbahn stehend, erklomm sie eine Klimax, die menhirhaft die

Kluft zwischen atemberaubender Länge und odemvermindernder Kürze luftventilierend schloss.

Bloß dieses eine Mal vermochte das Tal, seine Minderwertigkeit den strotzenden Bergen

gegenüber - schonungslos offenbarend in form eines Offenbarungseides - imponierend zu

prostituieren. Diese Demonstration mochte noch unter Demosthenes diskutiert werden; die

Deklination gelang erst in der Subordination kongenialer conjugiae spongiae; und zwar pro forma als

jus (?) prima (??) noctis (...). Ihr endgültiger Absturz fand historisch seinen Platz in dem sine-qua-

non im entscheidend~definitiven Status quo. Dieses "wo" ist nicht nur non-ästhetisch lokalisierbar;

auch metereologisch haben Wettermedizinmänner zu der post mortem stattfindenden und -

habenden Erschlaffung orgiastisch festgestellt, dass die Position der Kumuluswölkchen sich öfter in

Spiralnebeln zuhauf befindet; und zwar in einer heterogalaktischen Formation der Größenklasse 1a.

Und nun kommt es - last not least bzw. quasiqua - : in Liaison mit einer homoeklektischen

Parasynprosistizität (Haftzeit: u >>>>> s) in der Keimzelle des gegenethischen Kontraraums quasi

Antischeins. Das bedeutet lediglich eine Annäherung um lim 0, dividiert durch unendlich +- endlich

(hoch -2[!]), approximative Laserzäsierung im Subordinatenkreuz der Kosmosachse. Ekliptikwinkel

übrigens :-cogitesimus dividiert durch +- tangens Omega zum Mittelpunkt im Zerozeroschnitt der

Wurzel aus 2. Im Goldenen Schnitt bedeutet das: das Masse/Energie-Quadrat steht diametral im

Überschall in der Mitte des Herzschen Trigons. Die Tetraktur der Sekante liegt faktisch im

Kreuzpunkt Lichtgeschwindigkeit/Parallelen-eternitätstreffen. Erlaubt ist auch die Formulierung: im

Äquinoktialpunkt des Widders spielt der Bauer nach Anspannen der Rößlein im Zeichen Fische nun

wieder Zither am heimatlichen Tische, der mit 9,81 m/sek-Quadrat an der Erde haftet. Diese

Gravitation ist gravierend konstant und eminent wichtig für die Existenzgrundlage des physischen

Homo sapiens auf dem terranischen Ellipsoid mit dem Mond als Unterbewusstseinsfaktor und als

Periodizitätsproduktor der Menstruation. Den Fluss dieses kosmischen Geschehens Monat für

Monat merkurhaft zu beobachten und dementsprechend zu handeln, ist Pflicht. Die Influenz der uns

induzierten lunaren Radiation entspricht der psychosomatischen Fieberkurve interkommunikativer

Seinsmodelle im nicht nur human begrenzten Bereich. Beispiel: wenn wir Niklaus als Mensch

ansehen und etymologisch mikroskopieren, ergibt sich folgender Sachverhalt: das Wort 'laus'

abzuleiten, brachte ich als allzu weit hergeholt: das wäre ornithologische Anthroposophie oder

Ethnologie, megamorphe Mephistophraseologie oder misantrope Animalosophie. Zumindest ist das

Ganze eine mit vornehmeren Worten ausgedrückte follikuläre Evolution, 3 1/2 mal zusammengerollt

an der Basis des Geschlechts.

Zur Wiederholung: "haha" ist umgekehrt "ahah". Lachen - erstaunen. Raunen und Erwachen.

7.

Die Vögel tschilpten, die Gräser wiegten sich, der Bach tickelte ein sanftes Gurgeln, das Feuer

prasselte sehnsüchtig, die Luft tanzte, ein paar Häuser glotzten behäbig, eine Laterne reckte sich

majestätisch, einige Steine lagerten geduldig, eine Tür lächelte einladend, eine Sänfte winkte lockend,

ein Weg breitete sich hingebungsvoll aus, ein Brückenpfeiler streckte sich anbetend, die Sonne strahlte

wie ein Funk-leuchtturm, eine Uhr stolperte rhythmisch, ein Zeigestock schnippte zackig, eine Kreide

verblutete weise, ein Buch entblätterte sich, ein Hemd straffte sich gehorsam, ein Fächer brauste

'gewaltig', eine Feder säuselte brisig, eine Sternschnuppe striff unerkannt am blauen Himmel dahin, als

das Kind die Rutschbahn herunterglitt.

8.

Eingedickt in dick-mattes Mischmasch klimmt das quirlende Silberfischchen die

Laubfroschstufenleiter prophetenbegeistert hoch. Ganz oben stammelt das keilige Tintenfischembryo

eine traumatische Keilschrift auf die sich windende Schallmauer. Ganz im Nebenbei trällert das Ufo ein

Unkenständchen dem krokodilstränenden Mondkalb zu. Aus der weißmagischen Wand kriecht ein

berußter Fuß und ritzt Schönschrifthyroglyphen in die frisch polierte Wachswand. Rote Ameisen

verunzieren bronzene Termitentempel. Händler aus Mazedonien schreiben neuerdings merk-urige

Sternthaler-symphonien. Ein Mann behütet seine Schafe mit einer Wünschelrute. Aus diesem Grunde

versetzt ihm sein treuer Schäferhund eins auf die Schnute. Darauf wirft der Mann seine Knute in den

Graben. Dort knabbern die Raben so lange an ihr, bis sie blutet (:) In den Kutten der Mönche nisten die

Motten einer veredelten Aufzucht. Der Fluch der Äbte schallt laut im bayrischen Rotkraut. Aufgebaut

und abgebaut haben die Fliesenleger die Fliegenfänger, die den Marmorstein vor Versandung bewahren

sollten. Aus der Feueresse der Presse entstand lustlos eine butterempfindsame Messe. Als Fresse

bediente sie sich einer besonderen Mahlzeit: in wundervoll nachfühlender Reinheit entsprang Yin und

Yang in überzeugender Einheit. Heiterkeit und Frohsinn waren ihre Zeichen. Alles Unforderliche durfte

gehorsam weichen: das Ziel war erreicht, jedwede Tugend war eingedeicht bzw. in ihre Schranken

gewiesen. Folge: Existenz = 0: der Gleichmut hatte sich den Vorrang erkiest. Das stete Tanken von der

Quelle war erkoren. Sorgen verblichen, die Schlacht war gewonnen. Im Hier & Jetzt von Gestern &

Morgen war jegliches Leid gewichen; gebleicht stand Brüten da. Das Rauchen des Kopfes war

ausgeseicht, Leben und Sterben war jedem nun leicht. Die Welt war erfüllt von Lobgesang. Mit Pauken

& Zymbeln & allerlei Klang.

Viel gabs zu tun. Zu ruhn war der Lohn; schmählich galt Hohn und alles Laster: mit Heller und P

fennig ward gerungen - es wurde zwar viel Fersengeld gegeben - bis keiner mehr reich und keiner m

ehr arm. Warm wurds im Herzen nun eines jeden, beigelegt wurden alte Fehden, Streit und Hader ließ

man zur Ader: Vater und Sohn, Mutter und Tochter, Freund und Freund begannen zu ahnen, was

Vorfahren erlebten im Reiche des "Todes": es galt herauszufinden die Chiffre des Codes: "der Koloß

von Rhodos thronte auf dem Roß" ~ der Plejaden Sternglanz gleich ~ der Sonne entgegen. Die Motte

erkannte das Licht des Regens. Die Flüsse mündeten bewusst sanft in den Ozean; die Masse der

Wesen strömte gen Norden: die Horden der Tiere, die Pflanzen, die Bäume, die Steine, Luft & Feuer,

die Erde, Planeten und alle Kosmen. Ein erhabenes Omen durchströmte alles: Polarität zu vernichten,

ein Ende zu machen allem Richten. Der Schluss war in Sicht: Gegensatz verfiel, es stürzte zusammen

alles ineinander und raste mit 'ungeheurer' Geschwindigkeit, URATEM geworden, ins endlose NICHTS,

wo es schlief, bis alles wiedererstehen würde in neuem Gewande.

An der Brandung der Weltzeitalter knackte eine gerostete Uhr, fiel scheppernd in die Tiefe ein Zifferblatt

- nie mehr aufschlagend. Gelöste Fossilienschuppen klippelten in eine Wolkenkratzerzukunft. Und ES schuf

sich den Menschen zum Bilde, und ES schuf sie weder Mann noch Weib. Und schuf den Baum des Lebens.

Der Mensch aß und trank nichts. Da kam der Gedanke, und der Gedanke sagte zu sich: 'ich bin zum

Wegschmeißen da'. Und das Licht des Apfels der Erkenntnis vom Guten und Bösen sagte nichts über seine

Polarität (die nicht und doch existierte). Und der Mensch aß, und die Zunge dachte: 'O, welch ein

Geschmack!' Und das Auge dachte: 'Welch ein Anblick!' Des Menschen Innere warf ES 'selbst' "nach

draußen".

Und der Mensch erwachte zu Leben und Tod, auf eine Erde mit Feuer und Luft und Wasser und wird

werden zum Anfang, der n i e war.

lüm böm-böm

HYMNE AN DAS LEBEN

TEXTE BUCH 9

lüm böm-böm

Da ist ja hoffentlich jedes Malz verloren, falls wir das Kleinste aus seiner Verschwindung in neue Windungen eindrehen wollen.

Weil es ist, was ein Spiel ist: die Existenz. Schlechthinnig, bössinnig, das Wexelbalg zwischen Hilferuf und Berufung zu seiner linken auf einem Thron, der wexelt im Spiel seiner geflüsterten Worte, seiner Abtau-zugewohnheiten. Habt ihr gesehen den Fetzen aus einer Silbe, die gereimt wurde, weil es nur so knisterte in den Handgelenken rund ums Knie, wo die Weichteile sich milde absegnend das anersparen, was immer fließt aus Höhen, deren Tiefe Unausschöpflichkeit ist. In die Höhen sich saugend, auf- und niederschwebend, im Gleitflug sich sagend: das Wertvollste in seiner Leerheit, die Runden um einen süßen Pavillon. Das Nichtgemachte in einer Stube gereinigt und umgesetzt: die Wellen schwingen im Raum: gemessenes Maß: sein Geschick; makellos in Reinheit. Auf DIESER Leiter werden Sie die Sprossen aus Freudenaufschrei und einem sebstgelegten Feuerzeug erklimmen. Auf dem Gabentisch wird sich häufen, was ausgeglättet in einer blauen Zone am Himmel dahinflattern muss. Die Schönheit: ein Maß ohne Relation. Wahrheit: ein Leuchten hinter der Musenwelt der Sterne, die die Tassen entläßt, damit wir das Seil spannen zur Begrüßung von dem, was heilig wir anstreben in einem Müdigkeitsrausch, der sich friedet in den großen Ereignissen jenseits der Schwelle, wo die Kraft ruht.

Wieder einZUvergeistigen!

Welch' Anmut der kleinen Gebärde (Geste) (Gebärgengäste!) aus pfefferndem Korn und eines abseitigen Grashalmes, gewogen unter einer Schachtel mit einem kleinen Verband, der mit einem Spruch versehen Geschichte macht: 'SCHREIBE ALLES KURSIV!!!'

Vergessen Sie: Tütenkleber, Satzaufsetzer, -leger, Fliesenbetoner! Hinter den Schatten vertreiben Sie den Geist in einen galaktischen Wurzelsee und werfen die Satz-bälle wie Ringe an Baumäste. Habt ihr gesiebt, habt ihr dirigiert?

Die erste Pfeife war ein Geschenk vom Nikolaus mit einem weitweit aufgetanen Mund, aus dem das Dichterwort verwellte: "Lass nicht!" Und Hand griff zu den Sternen, deren Glanz aus 3 Punkten bestand, die der Analphabet ersann in dem Moment, wo er sie schon eine kurze Weile gesehen hatte. Hatte er nicht geträumt von dem Unverstand, der in dem alten Schloss geister? Wo ein Hund hinter der Zugbrücke ruhig den Schatten im Wasser&demMond in seinem Kopfherzen durch Vibrieren der Stimmbänder sich austoben läßt: das schlechte Gesicht ist nur das falsche Sehen von Pludergeformtem. Was je das Zweite ist, das umzuschreiben ich das Recht diktiere, welches den spastischen Gedankenraum durchfleugt, wo hohl verklingt eine Wintertagsvision auf einem TV-tannenbaum im Sendeturm des Kopfes, wo die Nudeln nach Stammesleiters Verweisungen aufgetischt werden. Später ist ja alles vorbei...

Versteht ihr die Geheimnisse?... : zu gurgeln mit einem Wasser, dessen Quelle sein eigener Genitiv ist?! Das Bild in der Leitzentrale ist ein Fließen von Schnüren an einem leichten Knäuel, das es verdient, auch schon dann genannt zu werden, wenn ein Sprachfehler nie einen Hinderungsgrund darstellt. Wichtigkeit ist gesetzt in Nachbars Glockenspiel. Wir sagen nichts weiter als 'Kein Danke' noch 'bitte!'; aber sonst sehr viel ohne Worte - was Feinheit genannt werden kann: Ehre von Buchstaben, die ihr Bild lebten, wenn es um eine Schere sich klappert, wenn eine Brille sich bemeistert, den Fangarm zu spielen mit einem Kronleuchter, der vielleicht nicht gerade jene Quintessenz darstellen kann, die ein Schauspieler sich abschleicht: in der Rolle sich gedreht hat wie ein Wurm, der sich zu den Quasaren hochfraß, bis das Gras einfiel, als Heu geboren.

Ich möchte noch kurz eine Tatsache auf den Prüfstand erheben. Ich benutze hierfür einen Auflüfter, der es mir ermöglicht, Satz und andere technisch problematische Angelegenheiten im Nu vom Tisch einer langen Diskussion zu fegen.

Die Fülle der ungezählten Eindrücke wurde von einem überdimensionalen Kopf getätigt, dazu eine neue Methode ersonnen, eine andere Technik gemondet. Überst(i)ernt verlangte man nach einer Schirmherrschaft, die flugs das Geschirr in den Anker lot(t)ete, und das doppelte Lottchen nahm seinen reservierten Platz auf der Abschussliste ein. Klare Sicht der Dinge, die allerdings durch eminente Wolkenschleier leicht lila getönt wurde(n). Dazu leicht gewehte Signale aus einem fernen Horizont... Endlich kam der heißersehnte Dunkelschrei ans erblindende Tageslicht: die Zwielichtzone flackerte erneut Alarm: die Sterne huschten am Firmament auf&ab. Die Menschen mussten kleine Lichter in ihren Häusern anzünden. Die Musikinstrumente verweilten in den oberen Zimmern, und Wehmut konnte nicht umhin, sich zwischen die Ritzen zu stehlen. Dann versammelte sich die Blödelschar zu gemeinsamem Singsang auf der Tenne, und der Bauer mit seiner Gemahlin in rauschender Robe verließen das galante Staatsbankett: die Kronleuchter verloschen auf den Kandelabern, und der edle Fürst von&zu Eis-sowie-auch-Wasser landete einen kläglichen Versuch auf einer Schlinderbahn aus Chromschmalz und Grützstrecker. Damit waren die Prämissen gesteckt(-setzt), und es konnte mit Feuer- und Balsamrufen der nächste Punkt in einer rosazarten Abwärtsfolge eingeworfen werden, deren Brauchbarkeit für das Zuendeführen einer Linie sich herausstellte. Manche warfen ein: "Eine Gerade ist überall auf der Linie ein Punkt."

Diese Gedankensplitter halfen ihm nicht weiter bei seiner Suche nach dem, was er 'verloren' in Gehirnes tiefer Nacht: da war es ihm nämlich gebröckelt vor den versteinerten Augen. Das grüne Licht tauchte aus der milchigbraunen Ferne auf, und er starrte dumpf in jene Spalte, aus der er gekrochen. "Und nun ist sie mein Ziel geworden?" fragte er sich mühsam durch seine grüne Hirnkanalmasse hindurch. Doch diese hielt versteckt für eine kommende Zeit, was ihm dann mitternächtens geschehen sollte: das Auftauen aus einer Eismasse, das Geduscht- und Gesprenkeltwerden aus lichter Höh'. Kwacksalbernd schlichen einige Tugendsöhne einher, vermochten aber weder 'c' noch 'a' zu sagen, bis endlich der Ofen gezündet war mit 2 Holzscheiten, von denen das eine noch nicht einmal zu spanen gelernt hatte, was ja zu dieser Tageszeit die Sitte verlangte; und wer da nicht mithalten konnte, der verdrückte sich in einen der vorderen Winkel, denn die hinteren konnte man einsehen, und deshalb lohnte es erst gar nicht, jene Friedhöfe der Desolation mit einem hehren Versuch (Besuch) zu beehren (obwohl das manche meinten). Sie beriefen sich dabei auf einen neuen Eilboten, der mit Frequenzgeschwindigkeit den Luftraum durchmaß, um eine neue Bibel zu offerieren. Nichts war gesagt, aber auch nichts getan worden: in den Nistköpfen der Schrumpflotsen war halbmast geflaggt, und die Zeitspä(a)n(n)e hatte(n) ihre Feder(n) gestutzt, und nun lag immer noch ein weiter Weg vor seinen schmal aufgerissenen Augen. War es nicht in Wirklichkeit ein Truglicht aus der Begrenztheit, das ihn löckte mit einem Stachel aus den geweihten Nöten des Richard Wagner, oder wagte hier ein Troll sein tolldreistes Spiel mit/gegen die Mächtigen dieser Erde, die es sich nicht vernehmen ließen, ein Auge auf sie/ihn zu werfen? Die Liebe glohste in wellenumspülten Sögen. Der Wind brauste auf in einem Herzen, das still seine Sekunden abwallen ließ. (Es passte nicht in ein gesenktes Lot, das Augenlid einzuschließen und auf den St. Nimmerleinstag zu warten, der ja doch nur in einer Frühe beginnen konnte!)

Genug war um den Ärger geredet worden, man schrie nach Wexel, und der kam auch sofort: DA STAND ER! War durch nichts zu bewegen, und Ruhe kehrte ein. Man gab ihm ein Brecheisen, doch ließ er es fallen. Man warf ihm Heu vor, doch er ließ es ungeschmeckt. Man wartete auf eine Aktion von ihm, doch er gähnte nur, legte sich hin, und, als man wieder hinguckte, war er nicht mehr da.

Die Leute gingen nach Hause, kramten Futteral&Zeitung aus dem Heim(at)kinokiosk, sammelten alte Briefmarken in einem Kreis herum an und warfen sie dann eingeklebt in einen erkaltenden Dauerbrenner, der sich auf den Kopf stellte, um noch die Anzeigen vor dem allzu sicheren Tode zu bewahren. Es miaute (fürchterlich) in der Gegend, und auch die Ofenbank war vor dem drohenden Verfall der Gemäuer nicht mehr sicher: sie strahlte ob dieser Gewissheit ihre polierte Oberfläche heraus. Es kam dann etwas, das nach amtlicher Vorhersage einen Namen braucht: eine Kunst, die zu verstehen ein Schlagzeuger sich nicht mehr die Mühe zu machen braucht...

...alle möglichen Spielchen fingen an, ein Wort zu sagen, um dann in stellvertretender Weise des verwirtschafteten Untergehens... hat sicherlich einen totalen Sinn ergeben...: Eingemachte Bestellungen, Sortimente, Hausgetanes tat erwerbsfähig. Konsequenz: Leerausgänge mit notwendigen Zutaten, um das einmal Geschehene rückläufig zu beenden. Ein neues Standardwerk, mit dem wir nach erfolgter Tat die Harmonie erzeugen werden.

Es wird auch möglich sein, auf klarer einschaubarer Ebene einen Weg zu beschreiten, der jederman zugänglich - sich im Werk als Offenbarung selbst anschauend - das hemmungsvolle Vergnügen gar hemmungslos austobend sich die Ruhe widerfahren läßt:

Aus einem einzigen Ton ersprießt gar sanft ein Gemälde, das an alte Zeiten erinnert, wo die Böller sich in die Luft krallten und diese nicht mehr entweichen konnten. Wir haben einen Zweifel in uns gehegt, haben aber die Verzäunung hinter uns gelassen, damit wir dem freien Land offenen Auges gegenüber stehen können, um uns dann in einer Ruhepause all dessen gegenwärtig zu werden, was auf Waxtafeln geritzt und auf einem kleinen Jahrmarkt jederman einsehen kann: Einlass von Vielfältigkeit der Ausdrücke, weil Klarheit steht in ihr zu lesen, was Kundige nicht entschlüsseln, noch andere Nichtwissende in Erfahrung bringen konnten. So stand es (allzumal) zu lesen in kleinen Lettern auf den Straßenbahnaußenreklamen, denn was innen war, ging keinen was an: Geisteskontrolleure waren ausgeschwärmt, jeden Behälter nach Fass- sowie auch Haltbarkeit gewissenhaft zu untersuchen. Sie stießen auf Brocken von glitzerndem und brillierendem Genussdenken, das abzuschaffen man ein schlichtes Signal sandte. Die Verantwortlichen zuckten zusammen. Der Worte wurden keine gewexelt, Ausreisescheine in der Eile nicht mehr abgestempelt; die Post flog in alle Himmelsrichtungen davon. Brieftauben entsandten eine Delegation, die helfen wollte, doch die Hilfe wurde sanft verwiesen, das ihrige zu tun, um lediglich in munteren Gefilden auf und ab zu schweben. Abbruchrichter erklärten Schrott auf die Deponien, das Schwanken von vielen 100 Armen zur gleichen Zeit wurde notiert, die Blöcke schlitzten sich gegenseitig im Meinungsfluss auf, die Verbrennungsanlagen legten Langschicht ein. Das Wesen musste nun sich kristallisieren: ein gesinterter Schweb- wurde in einen bleigezonten Siedepunkt umgegossen. Die faradäischen Ölreservierungspunkte wurden aus ihrem seidigen Käfig entlassen. Gravitationsbenotung fiel aus: so als wenn ein Punkt gesetzt werden soll, wenn man schon von ferne wahrnehmen kann, dass es an richtiger Information sichtlich hapert: Antennen falsch harpuniert! Der Schlussgong kam an den Anfang: Der Beginn wird dem Ende nicht beigesetzt werden! DAS WAR BESCHLUSS! Die Eilfertigen wurden Gegner, der Leichtgläubige drehte ein anderes Däumchen: die Zeit des Teetrinkens schien allen auf einmal heilig geworden: die Ordensschwester holte altbackenen Toast aus der Gemüsekanne: das goss nur so in Stromlinienform als gesegnetes Stück Regen auf die mattige Tischdecke des Herrn Vikar aus dem Nachbarnest, das zu benennen sich der Herr nicht anstellig genug vorkam. Kein Wunder, denn es wurde ja alles 3x abgeblasen, bevor es benotet wurde. Die Unterhalter hatten schon für das nötige Röhrenenglisch gesorgt, sodass sogar die Pipelines aus dem großen Dschungelsee Lieder von Dschingis Khan auf der Flöte zu spielen sich erkiesten. Äolsharfen waren in Lianen gehängt worden; der Medizinmann flötete in ein Erdloch flüsternd. Aus dem Wind über der Stratossphärenmarke glimmte ein orangener Geruch: Weißheit legte sich auf die Häuser: die Vorsteher der grauen Erbmasse begannen zu bläuen. Ein so befarbter Körperiger erhob sein loderndes Haupt und badete in einem Bach westlich der Weixel: Esdra der Donauer brüs(t)elte ein garges entrheintes Kaspenfass, der Schwarzsilberne besternte noch schnell seine Schuppen. Dann floss auch er aus dem Zeitungsblatt heraus in irgendeine von diesen schon oft benutzten Windungen, die niemand zu (er)kennen sich ausgibt: "denn das ist ja nur ein büüütteweißes Verhältnis auf einem Papier, das in erzumflossener Zeit sein eigenartiges Gemälde noch an den Horizont malen durfte". Sagte man. Jetzt aber marschieren ein paar Keckküssige Ritter mit ihren Lanzen auf, um Pegasus im Sturztauch zu erhaschen: die Zentnerstiefel aus den Tagen des Fliegenden Roberts werden hervorgekramt, man gibt sich die Sporen in eines der sich zur Verfügung stellenden Weichteile - die machten das mit dem Wisperchoral aus einer stillen Gesegneten Nacht (!!), die noch am Fuße der Blauen Berge stattfand, als das Eldorado noch nicht babbeln konnte die Mär aus fernen entstofften Tagen. Damals hatten die waghalsig(en) zugeschnürten Ritter schon zugeschlagen; kein Erbarmen gabs mit dem Nebelschweif, der sich auflösen musste vor ihren gallig beherzten Augen. Der Spuk war geschwunden, das Tor stand auf, man sah und entfernte sich. Aber DANN war man erstaunt, einen wohlbehauchten Sumpf vor sich zu entdecken, wo Elfen ihr Wesen abhielten, die Glocke andersherum (aus)schaute, und noch vieles mehr sich abspielte. Z.B.: auf den Algenbänken. Es war allen ein schnelles Spiel, ein Ausgleiten, ein Abwärtsrutschen: eine Klingel, die verrostet war, löste sich vom Lenker und fiel dumpf zuboden. Das war alles gewesen... Eine Sonne schien aus einem Tal auf einen kleinen

Zei(ie)gehirten, der träumend einen Grashalm zwischen seinen Zähnen auf- und abfahren ließ. Dann raffte er sich auf und ging zu einem Bach, um zu pinkeln. Gelichtes Getöne (Getöse) in seinem Schmalzohr. Eine Pappel wiegte sich mit anderen in einer Reihe. Wo war bloß dieser Motor verborgen, der diese ganze selige Natur aus ihrem jammerbehafteten Einmaligsein in ein Vielfaches multiplizierte?! Nebenbei gesagt: was galten da schon die Losungen aus längst verklungenen Tagen, wo man die Glocken am unteren Ende in die Meere versenkte, ohne dabei das Verslein zu murmeln: ' Wes das Herz am überlaufen ist, der passe auf die Untergänger auf, die ihr Wesen in einem nahen Brennenden Dornbusch nicht zeigen wollen, sondern sich baren Fußes versehentlich auf eine Wanderschaft begeben haben, wo man zu jeder annehmbaren Zeit die Gefährlichkeit an den Außenrändern verkanteter Alpen in den Nachrichten herauskatapultieren konnte.' Was gab es da noch zu munkeln im Nachsprechverfahren, wenn längst schon abgeblasen die Serenade vom wiederspukenden Lama, das nolens eilends aus dem weiten Peru das Weite gesucht hatte, um in den Klatschspalten für mehr Spucke, Aufwind, Pornigtes tutend, zu sorgen: Gespinst aus einer Dorne Ginsterkraut, gegispeltem Spelzwort mit 2 Beinen im Rösselsprung: hurtig tats einen Satz und dann noch einen, dann kam das Weinen und mit dem einen auch noch das Zweite (das letzte NIE). Motto: 'O weh, mein Knie, der Opa ist gefallen, hats Näsle eingedrückt, das Frühstück ist im Eimer, der Hund muss draußen warten. Es tönt gefährlich aus dem A-musenloch!': Opa öffnet geschwind und geleise die Tür, und herein mit flötender Weise tritt der Hund gemache ein. Opa setzt sich in seinen Lehrstuhl, erhebt das Szepter, vergieß(ss)t die Intonation des Interpunktes. Dafür sorgt ein Zug aus dem Hohen Norden in 1A-Formation: die Gänsebrüder mit der Steinschlagquote aus Federgeflaum und abgeholztem Einfrierschaum. Das war dann aber auch das letzte für die nächsten 15 Jahre.

Manche fragten sich noch ein mühsames Warum ab. Aber dann war es schließlich soweit: man lefzte die Gelichter, und das Werk wurde auf einen annehmbaren Unterstand gebracht, von dem aus der Psychojäger das Ganze in die Seele hineinschoss. War das ein Treffer, als sich die Ringe auf dem Haupt kräuselten, und der Marktwert der Zirbeldrüse in das Bewusstsein kletterte! Da wurde nochmal soviel gefeiert! Noch heute sieht man auf der Lichtung zwischen den vielen Baumhaaren die Zeitlosigkeit der Ringe in ein gestaltloses Etwas übergehen.

"Ganz, ganz schnell" murmelten die Greise den Jünglingen zu, die das Blut wallen fühlten, um es auszugießen auf höchster Flur jenseits der Sterne im ewigen Kreislauf - auf einer netten pausgebackten Erde. Enterprise Terra X. . Wie schluchzte da das Männlein im Walde, als Stock&Hut auf die Reise gingen, und Großväterchen Zar mit seinem Mütterlein in einer Höhle übernachten durfte, in der es sehr kalt, aber außerordentlich behaglich war. War das ein Winter, wie es noch etliche geben sollte, die zwischen Sonne und Mond ihren Platz nicht vermissten.

Intermezzo:

Wer wird aus diesem entliehenen Gemang sein blechernes Versehrtenkännchen herausziehen können, ohne dass es ihm auch nur ein Fältchen kosten dürfte? Z.B.: das eingelegte Album aus Maiers glücklichen Fußballjahren, als er mit dem Buxenknaller auf die Pirsch ging, das Seifenmännchen zwischen den Grashalmen zu entdecken. Krönung des Mutterbodens. Das hatten sie eigentlich nie beteuern müssen: das war festester Bestand einer Aufnahme gewesen, die jüngst gemacht wurde, als man sich gezwungen sah, mancherlei Ausdrücke, die sich eingebleut hatten, gar sicher unter das Dach sowie auch in die richtige Schublade zu bringen. Keine leichte Sache für Whiskeytrinker mit der Binde aus geröstetem Korn und der Spelze aus gedrexsek(l)ter Entbunt(d)enheit; da hatte sich manch ein Schlager niedergelassen, seinen Reim auf meinen gesetzt. Das Ganze mit der Flaschenpost zugeschickt. Im Hafen einer beglückten Klobrille konnten wir dann fröhlich eine geweihte Stunde entziffern: heilige Feste mit einem Schuss aus Tinte und allerlei vielgefalteten Anklebern, die wir doch nur größtenteils als Oblaten willig hinnehmen; das Ganze eine Politut aus Sigmaringer Holz und Achsenauf-legata. So liegen sie im Straßengraben und humpeln auf eine verrostete Schreibmaschine ein SOS ab: ohne Satire und Ironie mit einem Schuss vielbeachtlicher Bedeutung. Das gelingt immer. Mit Schlussstrich und Punkt und Klex. Dann wird das Ganze gefalzt und mit der Schreibmaschine eingewickelt.

Hiob, der Gefechtsattler, nahm alles auf die leichte Schulter, schrieb noch ein Schild 'BIN VER(R)EIST' auf seine Wohnungstüre (Verreisen ohne Erkältung ko[a]nnte er nicht). Als er das 2. schwarze Kreuz auf den Punkt unter sich hatte fallen gelassen, wusste er, wer der Addressat war. Er spuckte in den Wind - ein Lindwurm stand urplötzlich vor ihm - und noch schneller warf GOTT die Schreibmaschine samt Inhalt auf eine Kometenbank.

Damit wäre alles beim Alten gelandet, und die Zeit hätte schon sicher ihr Sprüchlein in der Tasche, hätte nicht ein Gänsekiel mit dem zauberhaften Namen 'Drückmichnicht' Einspruch erhoben bei der Schreib-KG. Diese wurde aber nicht schlüssig, welcher Kompetenz man anvertrauen dürfe das Besch(r)änkelte. Schließlich gab mans auf, und seitdem sieht es das 'ab' nur noch aus der Nähe fliehen.

Eingeknastet,

schon längst verfügt,

zu den Akten gestaubt,

jedoch auf der Straße zwischen Nichtigkeit und abergläubelnder

Flügelbesonnenheit erspäht:

...Grammverlust im Honiggesäß aus Dreifaltigkeit und verhangener Schollenprägnanz.

Sicherlich keine einmalige Sonderbedeutung dieser unansehnlichen Verstehbarkeit; das nahm ja auch kein Wunder an, was hier zu berichten war. Nein: einherreisende Nichtbefugte klammerten sich in das heilige Vermächtnis und versuchten aufzuhalten den Schwang, der immer noch fließen konnte, ohne dass allzuviel Trara sich einzumischen vermochte. Es gelang nicht, die Schallmauer des Unverständnisses würdevoll aufzubrechen. Herauszujagen wäre erbärmliche Fundamentalmohammedanerpflicht gewesen, doch das t(r)aten sich schon die Ameisen an, ohne dass ihnen auch nur ein kleines Buchstäblein aus den rosigen Fingerchen gefallen wäre. Somit selig schlichtes Ende eines Auf(trag)gebers, der es immer noch nicht in den Griff bekommen hatte, wie man auf einer glatten Straße das Fliegen mit dem geschickten Manövrieren-im-Unterwassertempo erreichen konnte: Vokabeln mischten sich gar frech aus der Kombüse dazwischen; aber ohne Ausnahme ( = Duckmäuse): der Herrscher hatte seinen Begabungs-rechen zu seiner Rechten mit fleißiger Mitleidenschaft übergeben. Ab nahm der andere die Last, die sich getürmt hatte zu seinen Eselsohren, und bald aß ersterer den letzten Rest an Sündenlast auf. Ganz genüßlich hörte er dazu ein Tonvokabularstreichquartett des alternden Beethoven, bis auch dieses seine letzte Rille gefurcht hatte und dann in seligem Knax, das Leben beutelnd, einen Duft entließ. Zitterndes Rund platzte gemach, und heraus flog ein Seufzer, der nicht wusste, woher er war.Und keimte doch einen Froschlaich durch! Motto: 'Wen's reut, der mag gehen mit seinen Füßen, den Jammerweg nach Oberammergau, und nicht sich ansehen die Täler hinter den Seen, wo die Kakteen blühen werden in diesem Winter'. Der Schnee liegt schon im Frühling recht zart im Schmelz seiner Freude! Blätterndes Maigeknospe aus einer Rose, nur noch leicht verströmend des Winters knarriges Gefroste. Kleiner Widerhaken für den Sommer, der diesmal hagelt, weil es auf den Wiesen schon gedo(ö)rrt hat, und der Herbst die Aufgabe übernahm, ein wenig nachzuplätschern bis zum da capo. Den Schnee sogar mit in die Reprise ziehend. Koks klapperte im Ofen einen glühenden Würfel zu Brei. Wie der Song ging: 'Im Magen des Herdes ein Schulze dem Maier sein Aufstehei bringt'. Gefüllt bis zum Becherrand hat der Bauer die Scholle auf dem Traktor. "Das hat es auch schon gegeben in einem deiner Leben" triumfiert Vetter Karl. Gerade heimgekehrt von der Kartoffelernte, deren Heuwagen er dem launischen April überläßt, der seine gehasste Müh hat, Angst und Freude munter zu vermählen. Die Eckensteher haben es da lichter: plärrend tunken sie in ihrer selbstgewählten Brühe aus Emailleglast und fieberhaften Überfällen, ohne dass sie auch nur ein wenig von der Schnelligkeit erfasst werden können im spektralen Übereinanderhasten, das sich einstens zugesellen wird den Maiden aus dem Stalle und ausgewählten Vertretern, die doch nichts anderes tun können, als schnell nochmal zu gurgeln,was nicht uhrenfest installiert werden kann. Die Fanfaren werden es glomenhaft ans werdende Schlumpfsein verkaufen, denn: die Silberlinge sind entwürfelt worden, ohne dass auch nur einer seine Schnürsenkel abzubilden hat in einem Winzquadrat aus einem Kreis mit einer 4-geteilten Sichel darinnen: da gibt es wirklich kein kleinartiges Entrinnen mehr aus diesem Salat mit den nicht gefundenen und den bisher erstellten Ergebnissen: das heißt: Café mit Tee kochen. Und das ist keine Erfindung irgendeines Superhirnes. Es ist kleingehacktes Schrebergartenwissen mit chrysantemer Spitze ohne Aufguss an gestä(ü)hltem Wurzelblut; also lediglich lasches Gefasel von der milden Sorte; Anteil 0,o3% Teergehalt, d.h. es kann nachgeschmiert werden der TB-thc-Gehalt aus Blütenkelchen. In reiner Natur verzehrt, bitte! Erhöht das Denkvermögen und die ungestörte Coexistenz zwischen deiner Lunge Fassungsvermögen und dem Durchgangsvolumen aus dem Sch(l)ichtschluckabsack(schlick)-verfahren.

Gar nicht so verdreht diese Burschen mit ihren Markenartikelchen bei Selbstmachpreis. Schnellkleber lassen sich auch noch besorgen! Die Nasen sind schon gelenkt, jetzt gibt es nur noch ein Anlegen in englischer Satzaufbaumanier, und dann hinaus aus dem Vergnügen - auf den Schrottplatz. Da werden sie ihr gescherbtes Flügelwesen in Putzlumpen gewickelt wiederfinden auf einer ehemaligen Salzabbaustelle, wo die Arbeiter mit Appetitlöhnen geangelt werden, und wo auf der Schneise nach Glaubensburg eine rosa Lampe brennt am Wegesrande. Dort flöten Kinder Ringelrein im Aufmarschtakt. Alle helfen mit, und bald tanzt der Großvater unter den Bäumen lustig auf seinen Stelzen dem Elfmeterpunkt zu. Man versteht: der Torwart bezieht Stellungnahme und hat auch schon seinen Bleistift zur Hand, zu notieren Bestand von Knochenaufbaugerüst und -leim inklusive Teppichbenutzung und Rasenordnung. "Gut gelappert!" murmelt er zum Schluss und zieht einen Endstrich unter die Quersumme aus fis-majeur und b-moll nach eingegangener Prüfung von gehörnten Lehmarten...

Interludium in ges-dur à la flagranti

Sambafällig wurde abgestimmt im großen Rat. Dieser trat auf als violette Fingerhütlein mit jeweils einem kleinen Männchen aus Stechpalmen&Apfelsaft. Das meinte ganz still und leise vor sich hin: "Das Pensum muss geschafft werden, und wenn du willst, dann ergreif das Beil zu schaffen einen Trichter unter die Mitte des Sees, das glohsende Würmchen zutage zu fördern!" Tosender Beifall der gesammelten Erbschaft!

"Wir werden zusehen, wie alles sich aus der richtigen Drehung heraus entwickelt, auch wenn dabei die Türen zufall kommen sollten! Widrige Umstände kann es geben, doch diese vermahnen uns nur an unsere rechtliche Potenz: hier einmal ordentlich Krach zu schlagen, die Ambosse zu schwingen, mit dem Riemen dornige Auskehr zu halten, und was sich auch immer an dreschgeflegelten Worten dazu erübrigen läßt. Kühle und schlichte Sachlichkeit wird uns dazu beflügeln, auf der Hemmnisse Schuh eine Schlinderbahn zu errichten, die es uns mit den Gleitumständen ermöglichen wird, auf Messers Schneide uns ein Rendezvous anzuverehren. Was da noch am schwierigsten erscheint, hat uns ein Licht gewiesen. Die Brillen wurden herbeigezittert. Wir begannen zu lesen und entdeckten eine Fülle von Ungeartetem, was uns natürlich beflügeln sollte, Inhalte zu schaffen, die man nicht mehr zu überprüfen braucht auf ihren sachlichen Bezug&der prophylaktischen Meisterung aller Modelle."

Visitenkarten wurden deshalb ausgetauscht. Hochgeklimpertes suchte Ausgelaugtes zu erfüllen mit neuer Kraft: es musste schnell (g)befingert, das Bleistiftende mit einem Radiergummi befestigt und das ganze in ein Regal verfrachtet werden. Eine genauere Reihenfolge wird noch ermittelt; danach findet Sitz-, Steh- & Liegeordnung ( und derlei Positionsgehempel) statt. Dann wird der Schiedsrichter pfeifen, und die Seitenjunker die (ihre) Fähnlein der 3 Schwarzen Aufrechten begrüßen, um sich alsdann auf das grüne Breittuch zu schwingen. Denn dort wird eine Arena errichtet worden sein, deren Schlagkraft selbst den Auswärtssieglern arge Kopfschmerzen bereitet hatte. Dabei waren sie noch die Favoriten in einer Zeitspanne gewesen, die fertig wurde mit Gegnern, deren Flügelweite nah über dem des Sta(h)llgefieders lag. Da haben so einige Leute sich den Kopf gekratzt, halbe Toupets flogen dem Winde nach, und manch eine Eiter(torten)beule hatte Ausgang. Aber es gab auch wesentlich Gehobeneres in dieser 2-geteilten Stunde aus Dämmerung und Gilbzwielicht: viele schalteten ihre Scheiben auf Windschutz, und der Regen piekte seine große Trommelparade. Gezuckert tupft ein Schneeflöcklein verirrt in den Ofen ab; einen bedeutenden Abgesang mit stillen Noten die(s)selte das Strohfeuer dazu; die Kinder saßen gelangweilt vor dem Kamin, obwohl dessen Feger sich noch rechtzeitig beeilte, das Schwarze ans Tageslicht zu fördern und Altgewesenes zum Stillstand zu bringen. Ringeltauben versammelten sich auf der Spitze des Daches und lösten eine Spanplatte nach der anderen. Lasches Ergebnis: ein ganz bestimmter Ton auf der Straße und ein anderer in der Luft. Und die Nachbarssiedlung (!), die sich keck zur alten gesellt hatte, indem sie ein Beinchen über den Bach stellte, der daraufhin vor Neid emporschnellte! Der Fluss der Getreidemaschinen musste deshalb eingestellt werden, kam auf ein Band, das aber nur für Transporte in halber Frequenz zuständig war. Und das nicht einmal zum halben Preis, wie schon lange vorher ausgehandelt wurde. Da hatte man sich schlicht nichts eingehandelt. Schuld: die Syntaxwache. So ist in den Zweitschriften zu lesen, dass wir uns jetzt aufmachen, die Verständlichkeit aus ihren eisgefrorenen Formen zu lösen - und das Progressive dem Stich zu überlassen? Das sieht (sähe) dann so aus, dass wir statt 'Pikbube' sagen, dass das Kartenspiel erstmal beiseite gelegt und mit offenen Karten gespielt wird. Die gezinkten werden wir einem Schmied übergeben. Er darf nach getaner Arbeit mit uns auch an den Stammtisch treten, still aus den Leviten vorlesen, die wir eiligst zusammengestellt haben. Motto: 'Grund einer guten Kommunikation ist es, dass die äußeren Umstände den inneren entsprechen.'

Z.B.: als die Misternte noch einem Rekord die Lanze brechen konnte, oder als Johannes, der Schwertfeger, gar kräftig ins Röhrle biss, um aufgrund seiner Kau-fähigkeit die Kiemen sich anständig sperren zu lassen.

Wir haben diesen Zinnober ausgestrichen und die güldene Farbe der Scham angezogen, damit auch weiterhin der Attraktivität keine ungeschmälerte Grenze gezäunt wird, oder wie es so schön im Fachjargon heißt: dem Pferde wurde ein goldener Sattel an die Leine gelegt, damit Hannover 86 endlich aus dem Formtief seines Beinamens herauskommt und den notwendigen Drang verspürt, diesen Querulanzgrund in eine muntere Esse zu schmeißen.

Jungs, ich sage euch, das wird notwendig werden, denn die Härten, die uns bevorstehen, hat leider keiner, den ich kenne, im Voraus geahnt (:) leider hatte es zuviele Fouls das letzte Mal gegeben, der Schiedsrichter war eh genauso blau wie die Beeren, die man rings um das Stadium mit Büschen drumrum angepflanzt hatte, damit auch keiner entrinnen konnte, der nicht vorher sein mickriges 'Buh' in die Runde hatte erschallen lassen; die Beifallstöne waren allmählich im Grün versandet, die Ameisenhüter hatten Pause, und die Lettern an der Wand verkündeten mal wieder die alte Litanei.

Wenn ich das alles noch einmal des satten Rülpsers wegen zusammenhalten darf: die Tatsachen drohen in nicht gek(o)annter Weise den Rahmen des noch Kraftfassigen zu detonieren: deshalb kommt hier leichtfüßig ein erhabenes Résümée um die Kurve gebuckelt: es halte sich jederman an die gesagten sowie auch ungedruckten Fehler! Jeder streiche durch, was nach seinem Belieben die weitentfernten druckgeweißten Anfangsbuchstaben aus jedem Silbenrätsel in einfacher Bezüglichkeit künden, wie sie nun folgen wird; und wer ein Zweisehen hat, der wird beobachten können, dass hier Zahlen hätten folgen können in einer Hurtigkeit, die der angemessenen Zeit einer Seelenveränderung selbstentstelltlich die Zunge bleckt, dem Hund-von-der-Leine das Schild mit der Bissigkeit klaut, und "pflücke den Tag, Geliebter, der du kommst aus der Ferne!"vollbrüstig tönt. Die, die dich verstehen, werden den Mund aufreißen vor lauter Gebläke aus den Mauern, und, die da noch sprechen werden den Choral aus der letzten Kirchenbank (sagte der Vater mit dem schwarzen Bart, der schon seit seines Großvaters Zeiten das Unzeitliche gebannt, in die 8 getan hatte), haben das automatische Sprechen (e)loquidiert und der Selbstbemitleidung einen Peter Fußcke aufgesetzt. Womöglich mäkeln diese immer noch in einem hellen Verließ. Sie sollten die Schelte des Meisters nicht missen, der noch bis heute um dieselbe Zeit die Runde macht am kleinen gewinselten Bach entlang, wo Fuzzy einst verweilte mit Goethe im Kopf und allerhand Sorgen ( = mit der Flinte im Tortenfeld, wo die Köche sich 'Guten Tag' zuflüstern, weil die Nacht ein Stelldichein mit dem Mitternachtsstausee hat). Und wer da mitnichten noch was zu Räuspern hat, der sollte still sich eins ins Fäustchen weinen, damit die Tränen später aus tiefem Sack entkommen können bei der Steinigung des Rama am Torpfosten des Stefanus - wenn ich auch das Lichtlein nah sah... am Verschwinden... in den trabenden Gassen aus den Fußstapfen, die nicht mehr wissen, wo die Gangschaltung im Kopf das Pedal verwexelte (Kurzschlüsse waren der Planungskommission eh zu Herzen gekrochen). Die Vierfüßler legten ebenfalls - wie sollte es anders sein - bei der hiesigen Stadtkommandantur aus dem 4. Gesext des 'Oberstallgesellen' schärfsten Protest ein, denn das betraf selbstverständlich ihre tiefsten Gefühle, doch wollen wir keine allzugroßen sowie auch kleinstgeborenen Ungedanken tief über unserem Herzen tragen, denn dort befindet sich immer noch unsere Gesäßtasche. Mit den letzten Ideen von vorgestern. Austragung später. Grund: dazu brauchen wir (natürlich) die Genehmigung unserer Kontrollstelle 7, die seit Urgedenken dafür die volle Verantwortung übernommen hat.

Es gibt nämlich noch einiges zu lernen im unteren Digitalbereich, ohne dessen Einflußsphäre wir glatt auf das Schlaff-eis geschoben würden: eine nicht allzu schlechte Strafe im Sinne des Punitärparagraphenschimmels, der schon abgetakelt und aufgemacht nur noch von greislichen Jungfern angemacht wird. Das wenigstens besagen die harmvoll geführten Statistiken, die wir zur Sicherheit vor unseren Richter geführt sehen wollen. Denn die können den Zeigefinger führen in Richtung Kopflinie im Sekanteneinwurf der Ultrarechten, oder wie auch immer diese eleganten Elemente geschimpft, gelobt, registriert, verhaftet, mit Ehrendoktorhut versehen, vermeintlich auf die Schafsbank, die Eselsbrücke, den Gang zu Canossa, die Eidgenossen im Rucksack, das Femegericht im Bauch, den holden Schwur im Lernbezirk der cerebralen Unstatthaftssphäre, wo sich tummeln dürfen die Tabus im foetalen Zustand: abgetrieben und aufgeschwemmt kommt immer einer durch. Den letzten packen die Mäuse, denn den ersten erreichen die Läuse und Wanzen; aus den Hinterhöfen tun das die Asseln der Kellergreise, die sich auf diese Weise einen Namen machen... an das verbotene Türschild, das die Termiten längst schon zu ihrem Königspalast erklärt haben: wer da noch mitkommt, muß Hellebarden mit ins leerbesetzte Flugzeug schiffen und seinen Urin im Vorgeburtszustand auf Schalterbank 8 aufgeben mit der entsprechenden Schließfachnummer im Zulötungszustande, und -wers geschafft hat: alle Achtung! Sonst geht gleich der Kopf über -die Binsen der Wahrheiten, die eh keiner kennt (!) (lernt[!]), weil jeder weis: wenn wir das erleben: o, Graus! Und dennoch nennen wir viele Eingänge unser eigen. Wir werden sie im Sturm genommen haben, selbst wenn uns eine Brise eine Lügengeschichte ins Ohr setzen will, wie der Floh seinerzeit dem Kammerjäger ein Schnippchen schlagen wollte, als dieser ihm mit der Schere zuleibe rücken wollte, wie der Tapfere Friedrich es uns vorzugaukeln verstand: natürlich war es die angelobte Suppe des spindeldürren Phillips, der von einer Stippvisite vom Grabe Frau Holles von hinter den 8 Zwergen von den Buckeln seiner Grafschaft des Kümmerlings vom heiligen Gnomauge kam, als Klein Adlerzinken den Teppich in die Luft warf und dieser dann unter der Erde schwimmen ging. Mann/Frau, waren das noch Erbsenzeiten, als die Bohnen die Schoten auslachten, als diese dicht machten, denn es war Teuerung auf dem Lande, und in der Stadt musste man hamstern, was die Nachtseherei mit dem Fernglas aus Elsternholz nicht klar vom Mast gesichtet hatte. Welch' eine Phantasie die Not den Menschen ins Ohr zwirbelte... Wie die Primeln auf den Hüten alter Schachteln, die nicht mehr geleert noch sonst verlötet wurden, wie es damals Gang und auch die Gabe auf dem Tisch zur geweihten Vesper war (darstellte). Und: wie sollte das auch angehen im Geseibere munter verlesener Vorfahren, die doch nichts anderes verstanden, als die Vorfahrenzahlen aus der Sekundärbildzeitung sich erdichtend zusammenzureimen; was also nutzlos hinter Gardinenstangen Ihrer Majestät dem Buxenträger mit dem Knopf eines schon längst rot gewordenen Kamels zu tun sicherlich nie die Ehre hatte. Tat ja auch nichts zur Sache, war (ja) (auch) alles klar - kannte ja auch schließlich jeder oder sollte zumindest. Es war schließlich kein Kunststück, und wem es so vorkam, der sollte sich erstmal die Haare aus der Stirn... und vorwärts auf die Bäume... und 3, 2, 1: und das Problem ist aus dem Schneider: die großen Drangsalssituationen würden eh noch kommen. Erstmal abwarten, was der nächste Tag bringt! Vielleicht ein abgekartetes Spiel: jeder würde mal Sieger sein und dann mal Verlierer, die Karten möglicherweise immer verschieden, viele Leute hatten die Regeln entworfen, abgeguckt, herumgemunkelt, Kommentare, Abschriften, Zensur. Was das bedeuten würde? Viel Lärm um alles oder: eine Ehre dem Häuptling? Sein Sohn gewann nämlich die Tapferkeitsmedaille. Er flötete nämlich auf unbemannte Weise einer Madame zärtlich ins Flüsteröhrchen, falls sie eins aufgeklebt hatte, wie es die neue Mode mit Begleitschreiben, angesamtem Krimskram und derlei Potentien war, wie es ja nun einmal im neuen Knigge verboten zu sein scheint, falls man nicht doch wieder ein progressives Auge zudrückte, wenn man noch nicht tot war, zu den Lebenden, im Sinne einer nihilistischen Weltschau, nicht zu zählen war, die Ehre der Mathematiker sich anmaßte oder dem Schneider überlassen durfte: ein Komma im Sinne. Deshalb das Gesetzspiel eine Farce, das Buttermädchen in der Käseglocke, Schiller in der Faust. Das Buch entbrannte infolgedessen, vor Sehnsucht schier den Autor im Astrologenkreuz zu quadrieren: Mäntelchen der Zukurzgeschnittenen von Sensenmeisters Hand! Gar manikürlich gefertigt in den Riegelbrei eines Tiegelsees am Berliner Ring: des Perltauchers schönstes Angefestigtes (Angebinde)! Ausgepunktet die Gerade, schnurenstricks im Sande verfliegend. Das kam sicherlich den finsteren Lehrlingen zurecht, die zu falscher List die Tücke sandten mit Begleit und Sonstigem...

Das Spiel ist aus, der Kommissar geht nach Haus, mit Raten erkauft der Krimi von gestern, die Schlacht gewonnen. Der Schauspieler allerdings kennt die wahre Möglichkeit: er ersinnt das Rezept für den Brei im Kindergarten, falls der Lustmolch sich entkeimt zu neuer Tat... das Kind am Rande des Verbrochenwerdens steht... in der Zeitung der Absatz von gestern ---> DIE AUFLAGENHÖHE. Zusatz: 1 PS, und das Pferd rennt dem Esel den Galopp ab. Der Riemen ist geschnallt: das Flugzeug steigt in die Luft und 'HB' auch; das Ganze ein Dunst von Raketen mit Anlaufzeit: die Stopper im Mittelfeld, die Time-ex läuft, das Bier ist weg. "Und da läuft schon das Gesput von Silber Trautmann im Tor um die nächste von Hunden gesegnete Ecke mit dem Bein zwischen den Haxen!" Der 3fache Mörder vorne-her mit der nach hinten zwischengeschobenen Kinnlade. Gefasst! Denn das ist ja die Pflicht eines Polizeibeamten in Zivil, selbst wenn der Dienst schon aus ist, die Belohnung demjenigen zu geben, dessen Ausübung nicht die Täterschaft beinhaltet, sondern erst so geformt hat, dass auch der leiseste Treter mit Kreppsohlen einhermarschieren kann, selbst wenn die Kirche ein allzuheißes Pflaster für ihn ist: der Priester lächelt. Er ist Kommunist mit den Stiefeln von Anno Domini, dem Kartoffelkrieg von Damals, als die Saat nicht so recht wollte, als man noch dachte in Fledermauszügen und sogar die Eisenbahn einfach nicht aus dem Fazit herauskam. Selbst als der grüne Zahlmeister alle Bilanzen vom Tisch schob, bis dieser blank aller Almosenkrümel dem Lazarus sein letztes Scherflein in die Blechtrommel hinter dem Heu herniederkommen ließ. Und siehe da: ein Zwitter - mit dem Merzschen Gewitter - auf Klopapierunterlage gekritzelt = Testament der Doktoren, die ihre Sänfte dem Grashalm Nr.2 aus dem Wiesentrakt mit der gröbsten Windplage vermachten. Ergebnis: endlich erschien ein Bauernkalender und annektierte, was die Tiere hergaben aus Milch und Honig, Grünem Plan, EG&Konsort(i)en, die auch nicht mehr konnten, wie sie wollten; und doch waren ihre Konten gewaschen - denen durfte man nichts anhaben; was das Soll betraf, sie würden schon noch dahinter kommen, wenn einmal die Ernte ihr wahres Gesicht auf die Nr. 23 würde.

Schulaufsatz

Kümmerlingsblau dahinnebelte der Ergststirnige den Sattelbuckligen ins profane Geflecht. Das heißt: Das Bild ist an der Wand. (Oder: Fertig ist die Laube.) Auf dem Bild sind u.a. Erbsen. Meine Mutter kocht gerne Erbsen. Sie ist sauer, dass sie ihre Erbsen nicht zum Kochen benutzen kann, und so beauftragt (benutzt) sie die daraus entstehende Gemütslage zu einem netten Kümmernisbrei.

Benotung desselben

Ja und nein? Das ist eine Frage. Legen Sie diese Frage nicht etwa aufs Glatteis oder schieben Sie sie auf die lange Bank! Errichten Sie auch kein Konto auf ihr! Gestalten Sie vielmehr ein großes feierliches Programm, das dann dafür sorgen soll, dass Ihnen eine Antwort daraus erwaxe! Die Antwort hat es manchmal nicht besonders eilig. Die letzten bäumlichen Hindernisse könnten sehr schnell beseitigt werden, doch einige Stromschnellen sind auf Langsamkeit gedrosselt, und Amseln und anderes fliegendes Volk singt dazu gar traut. DANN wissen Sie endlich Bescheid und können den Nachtigallen fürstliche Ideen in den Kopf setzen, wo sie sich fortpflanzen sollen, als wären sie nie geboren worden. Das ist ja eine amtlich bekannte Tatsache, die jeder, sich reinen Wein einschenkend, gerne gefallen läßt.

Tiraden an Lob klimmten die Leiter des Frohsinns auf&ab. Als die Leiter ihre letzte Sprosse dem ersten Besteiger schenkte, roch dieser vernehmlich nach Sandelpastete; und weitere Schleckereien, die sich genau für diesen Fall eingerichtet hatten, wurden im Nu verzehrt, und so stand denn einem geläuterten Wohlbefinden nur indirekt die eigene Nase im Wege. Diese bog sich zurück zu einem mannstollen Zinken, der seinervorzeit die Spatenzone erreicht hatte. Seine Einmach(t)gläser waren nur aufgrund ihrer Omnipotenz ganz schön ins Hintertreffen geraten. Die Erlaubnis dafür wurde nicht mehr besorgt, denn sie hatte sich - schlicht gesagt - selbstständig gemacht, war aus Vaters Hause, aus der sicheren Hut in eine neue Mütze gefallen, und die konnte man sich sattsam um die Ohren schlagen, dass es nur so windete in den krummen Gäßchen unserer Heimatstadt. Wir lieben diese über alles. Das ist nicht vermessen, wenn wir an Ahnenstolz, Fürstenwahn und sonstiges barhäuptiges Geflüstere denken: in die Ohren getrichtert. Verkleidung: Arztkittel und das übliche Instrumentarium. Die neue Ära allerdings ist nur eine nette Bekleidung mit dem Klamauk von gestern. Ich möchte hier mittels eines gekonnten Dreifachstilbruches mit Stupf&Schande ein einziges Wort präsentieren. Lassen Sie sich allerdings nicht aus einer Ruhe päppeln, die mitnichten zu ihrem eigenen Schaden auf eine aufweckende Funktion zu schließen sich -wirklich und auch redlich - im Schreibenden die Mühe macht: es ist das 'Schweigen'. Die stille Versehrbarkeit in einer Kammer mit einem Diener, der nur noch dann spricht, wenn er seinen Mund nicht aufmacht. Und das geschieht einschließlich des Essens, falls die Öffentlichkeit dabei ausgeschlossen ist; d.h. sie muss eingesperrt sein, in Handschellen gelegt, wohlverwahrt in einem Paradies, das extra verchromt uns aus einem noch so freundlich lächelnden Möbelstück sowie auch buchweißen Roggengesicht anzustrahlen sein (ihr) Blendax aufgibt. Abgabe nach rechts, und der Ball bespielt vorsintflutlich sein linkes Nasenkühlchen. - Nun, damit hat es sich ausgeregnet: die Sonne läßt einen alten Tag im Dunst sich ergehen, was seine bitteren Freuden sichtlich zur Neige trinken werden. Motorlärm wird in ihren Ohren sich zu gewaltigem Sausen ansammeln, nachdem es sich zum Anfüllen angeschickt hatte. Das ist keine Pein und bedarf nicht der Anstrengung. Das kostet lediglich schließlich ein paar Kröten Unkengesülz und ist mehr als das Fliehen (Fließen) von Wassern in ihrem Mund wert.

Ein Toter liegt auf ihrer Sollseite, und wie sie den wegschaffen wollen, das wird nicht ihre Sorge sein, sondern ihr trächtiges Sehnen nach besserer Nutzung des gewonnenen Materials. Sie halten die Reiser in der Hand und die Reise nach Tarragona zwischen den Zehen (2. Glied rechtsherum + 1 Kurve zur Linken), das Geld zum Hinternabwischen. Nach dieser Reise um den halben Verbalerdball verkündet ein eifriger Mitmacher, dass ihn das alles nichts anginge: er wurde gebeten, die Satzung zu verlassen, die Beeerdigungsurkunde selbst zu unterzeichnen. Das hat er gemacht, und dann hat er sich aufgestellt zum letzten Walzer à deux. Wer's geglaubt hat, fuhr auf zum Himmel, besichtigte nachbarliche Anwohnereien mit all ihren entzückend beigeläuften Hasenfüßen. Er pflückte natürlich noch etwas für sein herzgesonntes Mitternachtsmüschen. Das hat ihn innig geküßt und dann den Schleier genommen. Mitten unter Palmen, abseits der großen Einfallswege, die mit den Schneisen kämpfen, welche in Fehde liegen mit dem Plätschern eines überfluteten Steges, welcher eine ansehnliche Querele mit einer Autobahn hat, die nicht verwexelt werden wollte mit einer aus Eisen. Und weil der ferrarische Gehalt einem Auto zuwider war, hat Maserrati die Tore geschlossen, und - wie sollte es auch anders sein, gab es eine kleine Panne: der Chauffeur liegt in einer Nervenheilanstalt und glaubt 2 Hinterleuchten als Anker benutzen zu müssen, wo doch die dafür zuständige Düse Motorausfall nicht als unbedingt präsent hält. Die Kommission, die dafür zuständig ist, hat Schluckrunter und verstopft alles: Winterfahrpläne mussten in den Sommer getragen werden. Der Krankenträger hat keinen Büstenhalter mehr; deshalb fährt er zur See, und sein Dampfer spuckt Töne auf Watt.

Wer die Glühbirne gestohlen hat, ist fast nie herausgekommen: das hat niemand anderes herausbekommen als Emma Telkenbrock, die sich diesen Namen zulegte, nachdem ihr Anker in das heilige Gelicht einer tolldreisten Erkenntnis gerückt war. Entrückung und Verdrehungsanomalie konstatierte der Herr mit den vielen Orden, von denen er einen abnahm und ihn auf ihre linke Pohälfte fixierte, was diese(n) nicht Wunder nahm bei der(ss)en Statt(Staat)lichkeit, die die Haftigkeit in einem Dumpfkessel zur Schau stellte. Alle waren dann zur Ruhe gegangen. Nur Augustin der Oasenfux stellte sein Licht über einen Gesetzestext, der schon vergilbte, weil die Sonne nur noch des Nachts heftig erschien mit einem Regenbogen aus Glimmerhaut. Der hatte seinen Auftritt mit Arschtritten gepflastert. Er tanz(e)te einen halben Morgen rund um die Uhr, die am Turm einer still verschämten Rose entgegenrostete. Diese hatte der Wind sich einverleibt, um schwanger das schwindende Nachwuxdefizit zu akkumulieren. Mann, haben die Kröten da geschrieen in den Tümpeln hinter den Andromedanebeln mit den Umläufern aus Absatz und Besohlung einiger Söldner, die noch immer auf der Milchstraße nach Honig suchten, den sie nach erfolgreicher Entdeckertätigkeit den Philatelisten überließen! Der Abfluss wurde besorgt von Pinnemann&Co, den Sternenmalern, die nur montags arbeiten, und das am Fließband, denn Fließen war Eigentum der Neungrafsputigen. Die lachten, als man meinte, es sei doch alles umsonst. Sie spuckten den Spuk aus den Händen, die sonnenentstählt gittergrau verdämmerten.

Das war natürlich der Klöpse höchster. Es kam noch einer wie ein Käse um die Ecke gerollt und trollte sich kurzgenossen&sattgelegen um das nächste Häuschen, das nicht sehr weit entfernt davon lag und ihm gar nicht ungelegen kam. Trotzdem nicht gerade das Erhabenste an speckigem Mag(d)endasein, das nur noch krampfend sich erhob, das Gewehr zwischen den Füßen zerbrach und lautlos in die Luft glotzte. Dann senkte es die Augen und schlug sie gen Boden, wo dieser sich verlor in einem weiten See...

Als alles geendet hatte, setzte er sich noch einmal an seinen Schreibtisch und diktierte seine letzten Worte in ein Gerät, das er eigens zu diesem Zwecke créiert hatte. Es folgt nun zum Abschluss der Text, den er hinterließ:

"Meine sehr verehrten Damen und meine Herren, liebe Kinder und an alle, für die es bestimmt ist. Ich möchte euch sagen, was ich für die Summen meines kurzen und doch so langen Lebens halte. Ich bin aufgewaxen aus (in) einem Urnebel und habe die Gestalten vernommen, die entscheidend waren für mein Waxen. Ich bin die Wege meines Lebens abgelaufen und fliege nun gemächlich in Höhen, die Worte nicht mehr ermessen können.

Aussagen kann ich, dass die Ewigkeit mit Donnerblitzen in meine Höhe hallt.Und ich schwelge in den Wegen, die meine Fußstapfen aushöhlten, die meine Finger zu begreifen die Ehre hatten. Mein Leib hat erzittert in den Winden aus taufrischer Milch und hat gesegnet den Ablass aus sündegewolltem Denken. Meine Adern sind geflossen einen Kreis aus Möglichkeiten und Unebenheiten. Und habe gefühlt die tosenden Windungen von Buchseiten... Ich habe den Reden der 'Führenden' gelauscht und habe gewispert an den Wiegen von sterbenden Vögeln; habe geweint an der gebrochenen Spitze eines flaumenden Flügels. Ich habe geschaut die hohen Häuser in meinen Hütten... Ich habe Bäume fallen gesehen unter den Sicheln verspielter Kinder. Mein Rücken wurde gebeugt unter den Bildern aus Kies und tibetanischer Antwortwürdigkeit. Leise hat gebriselt in meinen Träumen ein uraltes Echo, um neu zu erstehen in der Faust eines Däumlings. Gelacht haben die Scherzbolde, und geweint haben die Schergen an meinem Totenbette. Ich habe nichts darum gegeben: denn in viele Bohrungen habe ich gesenkt meine Fingerspitze, habe astral-gedurstet das Ende aus (von) (z)wirbelnden Ameisen, die ihren Weg sich schlugen durch den Dschungel: die Schlangen wichen zur Seite. Das große Verbliebene hat stille gestanden.

Nachdem der Jüngling sein Tüttelchen wegriss von dem Vorhang, um das Erschütternde wegzufegen auf eine Choralbank aus naiver Gläubigkeit und geendetem Sehnen, rutschte er auf einer Apfelsinenschale aus, um zu verherr(da[e]m)lichen die Neonröhren aus Hodenhosen und umgelegten Bindern, die die Schleife noch nicht kannten, bis sie ihnen angetan wurde. Was haben die Kreuzungen sich gereckt zu helden-adorierender Selbstzufriedenheit, bis sie sich vermählten, was längst schon geschehen sollte in einer Traube aus Weinbeergeist und Luftblasenkomik! Der Zeichner spitzte deshalb unermüdlich seinen Zeigestock, bis klein und kleiner ertönte sein Grafit(-)en(-)gel aus Jericho. Schnelligkeit erwux aus einer Kunstseife: einmalige Variationen erklausten, die das Veto der Anfangsdialektik ins Extrem verkehrte. Folge: Wende mit Herumgeturtel und animalischer Vexierkunst = Mosaikleben an Steinbruchtagen, als diese 'erschufen aus Lehm' das sülzig Besüßte und das versalzene Zuckergeträufel. Adjektive haben sie gesucht in den Verben und Kommata. Schlussstriche unter ihrem Zehennägeldreck! Raum, der sich selbst in der Biegung noch überschallmauerte, bis auch der letzte Stein in Berlin einem neuen Jerusalem zum Eckstein dienen konnte. Hingerichtet und aufgetan schluckten die Gräber eine Schutzimpfung nach der anderen, bis die Immunität der Ahnung auf ein Podest geflogen kam, ohne Flügel sich waxen lassen zu müssen. Druckstählung an einer Seilbahn aus Erinnerung und Vorflucht. Ich habe eine Reise angetreten in die Gewissheit des Endes hinein. Und abwärts treten ab die eilenden Geister. Weg sterben sie an einem Pfade, der aus dem Walde herausführt in einen Garten, in dem die Beeren himmelhoch waxen. Und die Sterne hoben ihren Kranz unter eine kleine Quelle. Viele Male halfen sie schwermütig dem Wanderer auf die Beine, die dieser in den Rucksack tun wollte. Denn dort nur schien Geborgenheit der Schein zu weisen. Mühsam verneinte der Geist, und auferstehen würde das gewollte Nichtwollen. Sein Haupt erhob es in einer kleinen Kapelle zum RUHME des Selbstes. Am Steinberg lagerten sie in den Mulden aus Zimmerglas und abgeschnittenen Rathauspalästen. Viel zu erleiden an überwucherten Gebärden, war der Tiere Los. Und stumm wies ein kleines Geschenk an Buchstaben die Richtung.

Der Flechter hatte seine Kate verlassen, und Frauen&Kinder sammelten die Brosambuchstaben, die zurück er ließ, fallend aus seiner zerfetzten Hosentasche. Das Märchen flüsterte das Nichtgesagte. Das Paradoxon glaubte schon seine Stunde gekommen, als wieder hereintrat die Störung aus Suchen&Sucht. Langsam kauerte sie sich nieder und versank in einem Gef(l)ieder aus selbstgemachten Ruinen, die eigentlich schon längst verflogen waren in einem Staubwind, der die Äonen kannte wie seine eigenen Ästchen, die an einem Rande, wo kein Weg mehr, an einem Ufer ohne Fluss und Namen, ihre nichtgefühlte Existenz in einen(m) Laubgarten verschaukeln wollte. Das Wippen wollte gelernt werden! Das wusste noch der Volksmund aus Tratsch und Weberweisheit, als die Jungen unter dem Mistelstrauch die Mystik abbauen wollten in einem Steingefäß, das nur noch Rinden zu zählen wünschte. "Verschüttung sei sein Los!" lautete der Urteilsspruch, und der war gewürzt mit den Orkanen aus einer Geheimschrift, die 'Gott dem Teufel in sein 3x0 gegeben hatte',, was die Theologen in einen Widerdisput warf, der alle partnerschaftlichen Angelegenheiten als erblichen Faktor vermarkten wollte. Dollars waren aus der Bucht geflossen, und sein abgestammtes Buch verblaute, wie eine Farbe in die Welt hineinschauen kann, wenn ein Star sich ihr halsköpfig aufs Auge zu setzen vermochte: die Hohlheit hatte Einzug gehalten, und der Meister lobte den Specht.

Hier wollte er einhalten, der Einsiedler vor seinem großen Schreibtisch, der noch riesigere Ausmaße anzunehmen drohte, je länger er davor saß, und selbst als er sich entfernte, kam dieser auf ihn zu, drohte ihn zu verschlingen, und in seinem Hirn unterhalb des Herzens wurde er gewahr eines silbernen Hains, der in einem kleinen Buch seine Gefilde aufbrach, um Weg zu geben auf eine weite Landstraße, die an Ermesslichkeit zu einem Sandkorn emporschwoll. Wieder setzte er sich an seinen Tisch mit dem kleinen Mikrofon davor. Und der Sonnenstrahl eines süßen Sichverfließens taute eisig in das Gebirge seiner verstarrten Innenlandschaft. Sein Gesicht wurde lichtgrau. Die Wand verfärbte sich, und die Mauer zeigte ihre Rötelspur. Krankheiten ergossen sich in den Eitersee seines Meisters, der begierig alles schluckte, was man ihm bot. Das Angebot, das nur so ein- und ausging, nahm Gestalt an, wux und nahm ab. Der Meister sagte plastisch die Sinfonie seiner Architektur dem Synästhesisten in sein Dromedarkleid hinein: "Lasst spinnen den Lurch sein Gelichte! An einem Tal zwischen den monumentalen Hollywoodschaukeln aus verbaler Satzkommode und verb(r)annter Braunerde. Zwischen einer Galaxis aus Eurem Vormals mit dem Nach in der Mitte. Habt ihr es schon vernommen in den Fibern des Astryllogeniums aus Homunkularenergie und Glubschom??!!"

Wir wissen nun aus dem Glast des sommerlichten Erinnerungsbooms, als die Worte noch nicht galten, dass die Testamente einen Spuk in seinem Gehirn vernahmen. Geflechtsfunke aus Wortfondu und andren Zutaten, bis die Fantasie die sinfonische Variation eins hinter das nächste Euch vorzaubert. Bis Ihr merkt, dass Euch nur noch ein Notizbuch aus vorsintflutlicher Weisheit in das Meer hineingleiten läßt, wo die Worte im Übermaß das gesunde Volksempfinden drittelt: Langschläfer aus Semikolon und Nichtinhalt! Habt Ihr die Form gestürmt, ohne den Gehalt in eine Glocke zu verwandeln? Hat Euch nicht der Meister gelehrt, die Frage mit einer Umkehrung zu beschließen?! Glaubt Ihr, dass der Künstler 2 Fragen in einen Satz presst, wie ein Saft die Tomate am Ventil einer Fahrradpumpe entläßt, wenn der Besitzer den stolzen Namen krumm-harrend begehren läßt zu wissen, was der Sinn?! Seid Ihr den Weg auf der Seifenbahn in einem Roller angeschwemmt gekommen, ohne mit Sinn und Herz die Blamage einzustecken, das Federlesen aus einem K(H)ektogramm füllig zu enthornen? Kennt Ihr nicht die Geschichte mit dem versetzten Eimer, der den Besen jagte aus Lust an der Umkehrung seines Federkiels, der schreiben wollte in einem Wasser aus Wetterkarte&Fühligkeit eines Tagesschausprechers am Ende seines Sendetages, wo die 'Vorboten' sich in Krimis verliefen? Wollt Ihr dieses???!!!! FRAGT IHR NOCH das 'noch' aus Komma&Anfangsstrich?!

Jammern zwischen Querleisten. Freudengejammer ohne Ende. Alles fällt zusammen. Und doch: ein Choral (Corral) aus Gängers Freude. Hände ringen um eines Löwen Stimme. 'Damm dammdamm damm' nennt der Lithograf Sindeng seinen Gesang: "Des Weibels sanftes Gebüschlein ranket an des Mannes Stämmchen". Des Sommers Sang nur eine Nachtigall vermag zu löschen. Der Füllfederhalter spieh aus seiner Dämmerung Fehler. O, Ihr Glückseligen! Ihr möget meiner Astrallanze Sti(e)l und Speer aus meiner Wurzel Saft: das Höchste zu erklimmen, den Berg mit seinem Zinnoberzinn. Was soll das da schon - das da aus den Tiefen?! Warum bist Du hier? Versteht des Sehnens enge~weite Tür! Ehrlichkeit auf Erden: gewinket sei Dein Wohn-da-Sein!

Es hat gestreift die Hand den Ursaft.

Celeste Béatrice

Texte Buch 8

HYMNE AN DAS LEBEN

Celeste Béatrice

Das Spiel beginnt: Aufsatz und Schlussball erhält der Walzer. Als letztes werden wir dann mit der Ouvertüre die neue Saison für Anfangsbewerber in ein altes ~ neues ~ weiteres Stadium überführen. Die Beerdigungskosten übernimmt selbstverständlicherweise der Zar, wie aus hohen werktätigen Kreisen der Gesellschaft zur Bekämpfung von Statussen im Rechtszustand verlautet. Wir haben umfangreiche Nachstellungen hinsichtlich der Gewerbsfähigkeit angestellt und sind zu der 2deutigen Feststellung gekommen, dass wir es hier ausnahmsweise mit einer Vergesellschaftung des innerbetrieblichen Gedankenschemas zu tun haben. Das hat uns recht nachdenklich gestimmt, und nachdem wir unsere Gabeln wieder auf Vorderzinken gebracht haben, werden wir unsere Rapporte eilbeflissen losschicken an die richtige Addresse. Den Absender haben wir schon abgestempelt, das nötige Ruhekissen uns ins samtene Kreuz gestemmt, die Abstehfühler auf Mittelfrequenz eingestellt (tiefgreifende Dinge wissen sich manchmal unmerklich spukhaft zu benehmen). Das habe ich mir wie einen Strohhalm aus dem linken Zitronenohr gepflückt, um es mit Astgabeln vor gewalttätigen Zweigen zu schützen, die unserer Tochtergesellschaft die Burschenschaft zu klauen sich die Unehre machte; ja sogar anbeheimste, um im Reiche der Bienen Wohlklang und nektarines Licht zu verbreiten.

Wem das zu hoch gelegen ist, begebe sich zu Subconiferen (Unternadelhölzer) und dergleichen, das sich z.B. gar üppig in Moosen, anderen Bestallungen und reichseligen Hütten anbäum(el)t, um der Krone den Stachel zu nehmen. Welch' tiefsilbiges Geläute im Dom unserer Selbst-herrlichkeit, die da gelobet&gepriesen von den Aschewinden am Gründonnerstag gefruchtet wird. Welch ein Kompott, der auf dem Komposthaufen nur kläglich landet und zerstreut abfließen kann.

Die Sturzrinnen flogen dem Komplott noch eine Nüangse Grün bei: eine Geste, die Wohlvertrauen und ansehnliches Ppp-bewusstsein in sich trägt. Die Glocken läuten ein&aus, die Leute belassen den Raum in vorigem Zustand, als ob sie ihn nie betreten hätten.

Der Bauer um die Ecke hat nur ein waches Axelzucken unter der linken Nebenniere zu vermerken. Der Regen packt seine Windschutzstutzen aus, um (mal wieder) in besengender Enge das Weiß von seinen Schafen zu lösen und über den Bergen einen Bogen aus samtenem Glas abzupfropfen. Viele haben gefragt, wie das angehen mag, wo doch kein Feuer in Form eines zu streichelnden Holzes vorhanden ist und die Wasserpfeiler ihren Odem schon längst dem Ozon hingegeben haben, nein... 'hingeopfert' ist das richtige Wort, das wir in diesem Sinne als ausgespart in einer Nebenspalte aufgetischt haben, als geweihte Kost den Bettlern zufällig zugänglich gemacht: ein weises Almosen aus einer Tasche, die man weder um- noch abhängen kann. Die Geschlechter der Retter und Geber, der Nehmer und Erntner kamen: "die da wohnen werden in des Schnitters Haus", der nur mal kurz ausgegangen war, den Malermeister zu bestellen, welcher natürlich, wie könnte es anders sein, in seiner Stube saß, um zu schlafen und nicht mehr aufzuwachen, wie es sich für jemanden gehört, der sich die Ohren so gut gewaschen hat, dass ihm Hören&Sehen vergeht. Er vernahm gar vielerlei Sterne Geruch und atmete ein den Sog, von dem da kommen werden die Schiffe aus der Finsternis zwischen den Fjorden, und werden sich auftun die Tore der einfältigen Vernunft, aus der heraus der Engel Schalmei die Hirten aus verwegenen Träumen erwecken wird, damit sie die Posaunen des Ältesten Gerichts in alle 4 Winde zu zerstreuen die göttliche Aufgabe sich nehmen wird.

Wolken schütteten ihre Schafspflicht aus über die Menschen... Einer spielte keck eine schwarze Melodie in den blauen Himmel hinein, und ein unbekannter Meister sammelte die Töne in einem silbernen, noch ungebrannten Kruge auf. Dann schickte er diesen dem zugehörigen Gesangsverein zur Überprüfung entgegen. Doch änderte sich daraufhin flugs die Windrichtung, und aus der Rose entsprang ein müder Pfirsich, von dem alle etwas hatten bis auf den Flötenspieler, der sich auf die Zunge gebissen hatte, bis diese gar pechbraune Tropfen in den verharschten Hagel zu seinen Zehenspitzen entsandte. Die Boten kamen ja noch heil an, doch der Turnvater, der diesen Kreuzzug aus der Bouillontaufe gehoben hatte, verwexelte trimm mit tra, und im Galopp stürzten sich die Säue tot ins Rote Meer, wo sie trieben im Trebersalz der für immer Eingepökelten, denen es weder fehlt an Fuder noch an Holz zum Anwärmen in einer Stube, die den Winter nur vom Geschmack her kennt. Die Schalmei spielte im Mäusewinkel unter dem eingeschlagenen Belag einer außerirdischen Zunge, die keck ihr rotes Gilbeschlitzelchen in das Zimmerlein hineinragen ließ. Sie erhob sich auf ihrer grünen Diskutierseite zu frauenhafter Eloquenz, worauf viele anmutige Streiter ein Konzert zu spielen begannen, das alsogarwoherdennsolieblich erklang in den erblindeten Augen, deren Sterne in den Brunnenschacht einer stillgelegten Babyzeche jenseits der Lippe gefallen waren - ach was sage ich da... was fällt mir ein zu formulieren an dieser - hmm so hehren Stelle? Lasst es mich so sterblich kurz fassen wie der Alte Heinrich, als er nach einer lustgewandelten Abwandlung so treffsicher mit dem Bogen im Ziel landete auf einer Gaugemarkungskarte und, flugs sowie auch vogelgemäß sich einnistend, ein Schloss zu bebauen sich anschickte: der Arme, dem die Kniee zu kurz zum Regieren, der Zar zu klein, den Kaiser zu spielen.

Auf setzt er den Hut, und sein Stecken verfolgt ihn mit Dreck&Knüppel-aus-dem-Sack seiner Artgenossen, Zeitbeplänkler und der hinter dem Walde sich abhausenden Köhlergemeinde, deren Zunft - schon trächtig sich schwängernd und auf dem Bauch sich abkriechend - das Weite im Nahen suchte, wo eine Gabelung 2 Messer fallen läßt zum Zeichen der Einmaligkeit des Vorschlages, 2 Wege zu gleicher Zeit sich abzukürzen, jeden zu probieren mit 1 Löffel, abzuschmecken, die Testversuche den Zuständigen anständig unter die Nase zu reiben, ab&an als Eskimo verkleidet einem Zuber zu entweichen; kurzherum abformuliert: er ging in eine Kirche, dann in ein Spital - oder war es umgekehrt? Vergaß er die Töne im leitmotivischen Hammelsegment aus Papiergeknitter und weinenden Metzgeraugen, die heute noch träufen vom Fettgesang der Leberzungen im Werbefernsehen (uns lassen sie ja die Nachspeise aus Vers und Duftnoten)?

Wir wollen hier nicht Keule vor Brust tadeln. Denn viel haben wir auf unserem Kreuz, und Kopf&Kragen wurden riskiert, den Hals aus der vom Wasser umspülten Schlinge zu ziehen, die aus den Wolken sich abstrampelte, auf die Erde hernieder zu kommen, um am Kreuze ihren Tod einzuhauchen, welcher auch kommen mag in der Stunde der Gefahr aus den abgasartigen Gefilden jenseitens der blaulichtigen Schimmerzone.

Aus diesem Grunde vermag (ich) auch nicht zu sagen, wes Körpers Greis schildkrötenweisig sich auf eine Schnecke zu---->bewegend das Amtsblatt seinen Köder sich auszuschicken anbenahm. Die Wertschätzung auf Seiten der einsilbig Wortgewaltigen heutiger Vergangenheit war vernehmbar auch noch im niedrigsten Sumpf: das Pornoblättchen mit dem 3fachfalz verlangte eine Mobilmachung, auf dass auch ein jeder in den Genuss eingeworfener Münzbrunnen käme: die Grubenarbeiter senkten andächtig ihre Lampen, sodass sie scheckigweiß den Untergrund beleuchteten.

Einen Kamerafehler bemerkte Heinz Nageweis, und sein Daumen erbrach flugs einen Nagel, welcher sein stumpfes Mündchen aschig kräuselte, um im Flimmerton auszusprechen: "Wer hören will, wie mir geschah, der höre erstmal andren Leuten zu!" Diese nahmen selbstgeständlich die Lupen zur Hand und tasteten die Litfassäulen auf Staubvorkommnisse ab. Die unbemannte Glorie vertrat Mäuslein Fixschlüpfer, und auch Maulwurf Buddelhurtig kam auf die Bühne geropp(bb)t, sodass ein Feldmarschall sie einsammeln musste. Das verdankte er seinem unbedingten Gehorsam: der Glorie zerstrittener Jahrhunderte und einem gewissen Maß an Selbstachtung im Entwicklungsverfahren. Noch verworrener wurden allerdings die Dinge, als welchselbiger sich verkehrte und sich als grausam lächelnder Wolf dem munteren Duett beigesellte; bald waren die Musikanten des globalen Runds versammelt, und ein lustiges Singen hob an in den Gassen. Menschen fassten sich an die Köpfe, salutierten eine 'Ave Cäsar', und Salutsalate fetzten den Gemüsegarten in Nachbars Magen. Teller wurden geleert. Würdige Männer in Togen&Samtmänteln kredenzten Silberschaum auf einem Porzellantablett, das sonst nur Pillen ein bereitwilliges Aufnahmemaß gewährte. Zu dieser Zeit liefen die Menschen einem schon im Kopfstand davon, und die Yogis flogen auf die Hügel unter den Seen. Schleckermäulchen wie Rübetrauf Kleckersa(h)m erklommen einen Sahneberg nach dem anderen, und bald hatte der Schnee keine andre Aufgabe mehr, als im harten Konkurrenzkampf sich die Crème herunterzuholen, auf dass sie gewog(g)en, in Marmelade gebacken und unterkühlt vom Nabel her eingenommen werden musste. Stattliche Löffel wurden zu diesem Zwecke gezeugt, erstellt, auf den Speicher verlegt, der Zugluft ausgesetzt. Abgereimt&aufgeseimt, bis auch der letzte Tropfen Prismenregenbogenformat hatte. Zentimetermaße wurden neu gebucht, Pendelzeichen/ziffern alt geaicht, Laichbündel geschnür(r)t, auf gläsernem Rucksack meilenweit in ein dromedarbesessenes Land eingeführt, annektiert, abgelassen, hineingeschleust, versattelt, entkürschnert, abgewienert, von Buda bis Pest die Krankheiten ausmagnetisiert. Das war aber noch lange nicht die Spitze dieser anormalen Beschreibungsfolge:

alsosintemalen vergrub das Kaninchen seinen Bau auf einer Wolke, und ein Gedicht aus fernen Geleuchten nahm seine Porzellantröte, prustete ein stilles Springbrünnlein hinein, sodass die Spindel den Zeitungsleser vor ihm in kosmische Wolken einhüllte; dies benahm die Sicht auf freies Wetter: angebliche Überlappungen von Tiefkathetern in Pferdegröße; er (der Zeitungsleser) sah sich leider gezwungen, aus der Notlage heraus die Flinte fix aus dem Buchweizen herauszuholen, sie sorgfältig mit Silind(er)blatt zu reinigen, eine unbesondere Duftnote einzulassen, sich das ganze Produkt zierlich an den Hut zu stecken, hinter die Binde zu gießen und den Ziegeleifabrikanten eine neue Ziege ins Heim zu führen. Ohne sein Lexikon wäre er aber damit nicht weitergekommen, denn wo ein Wille ist, da gibt es vonnöten einen wahren Richtungsweiser, der das Zifferblatt in der Hand hält, den Prengel tatkräftig zu schwingen weis, Orangensaft nicht in Maulbeerbüsche tränkt und noch viele Unvermeidlichkeiten in die nächste Geschichte packt:

Rucksack und Schmiersiegel auf die Hand gegeben als Fersengelb für den Vogelfreien: das ist das Los der I-Ching-Wandler auf gülg(d)enen Tarockkarten: Cafésatz der Dendelionfalangisten: das sei die Weise des Essens auf staubbedeckten Weihern, auf Waxknoten, die mit einer Velocitas ( = Geschwindigkeit) in Orkanphonnähe sich tummeln dürfen.

Das Gehopse zwischen den Reihen, die Verletzbarkeit seiner Untergebenen, die Anbiedermeierpauligkeit seines Karsamstag(s)rülpsers: das alles ist uns zuwi(e)der: wir verlangen Rollmöpse, die lebend sich im Azurblau verlier(b)en. Wir wollen Kopf- und Seelengeld für den Helden, der sich auf den Weg begibt, auf freudigen Freiersfüßen das Buß&Busengeld eines jämmerlichen Karfreitags in eine Tretmühle zu verschleppen; im Anhängetau verseilt und verzahnt, aus dem Ansagetisch mit weißer Robe den Menschlein ein würdiges Schwein in freier Wildbahn zu präsentieren. Das ist es, was wir alle wollen: den Gaumenfraß von morgen HEUTE hinters Gaumensegel: aus dem fäkalischen Allerlei, herausgemausert, hinter die Zähne gehievt, die Zunge abgetakelt und eingeentert, die Haken am Spieß, dem Leid(b)gardemann eine Frau zwischen die Zähne gesetzt: das wollen wir hören an einem Morgen, wo der Tag schon wieder sein finsteres Angesicht von uns abwendet, die Sonne ihre schalen Strahlenbündel in den Ozean unserer entschäumten Träume entsendet. Was wollen wir auf den Höhen? Antwort: die Täler besteigen, die Post abgehen lassen = Slalomfahrt der Grußkartenverteiler an einem eisigharten Frühlingsmorgen. Sehen Sie sich dieses Bild einmal näher an: was passiert, wenn nicht jenes eintritt, das wir alle kennen um 8 Uhr früh: den Mittagssport im Radio hinter einer Gießkanne mit Café, das Zähnegurgeln einer Tochter im schlecht gef(l)ickten Schlafrock mit den Augen einer Medusa aus 1 Jahr Leben: Flugzeugunglück im Mittelpunkt der Erde, ein Planet rast rückwaärts auf die Erde zu; Tempolimit: liegende 8. Und das auf einer 3Zimmeretage mitten auf einer 8-sputigen Autobahn, die ihre Spuren schon dem Schnee überlassen hat. Der Reporter weis: es rattert (schon wieder) eine Maschine durch das Heu. Als Pfand erhältlich im Kaufhaus Karls von der Sprottengesellschaft mit dem unkenntlichen Namen. Und der Bauer - unser Zeitungsleser aus der Nebenstraße, die nicht weit von der Hauptstraße ihr Domizil aufgeschlagen hat - eilt mit einer Pechfackel los, um sie einem kat(h)arsischen Mönchen zur Verbrennung im Glimmzustande zu geben. Die Helligkeit blendet, als der Chromsauser von nebenan, Atomfritzchen Buckelbuck, aus seinem Keller geradewegs zum Schornstein herausfliegt. Die gute Fee steht ihm bei. Sie stand ihm einmal sogar sehr nahe.

Da kamen auch die Historiker nicht mit, denn sie kannten noch nicht die Abgründe einer vordertiefigen Seeelenwanderung. Begriffe rauften sich die Haare, angezogen mit Schotterkleidern aus Glimmerschiet, auf dass das Ganze einen Hauch Attraktivität in den Lichtjahre entfernten Poseidonwürfel warf. Dieser legte sich sofort platt auf den Luftboden (?), wiegte sich wie in einer Windjammerwippe und weinte keine einzige Träne diesem Jammerozean zu. Das hatte sich 2-für- das-letzte-Mal ausgesungen, sowie es die Alten im Jungfernstieg nahe dem Weiher zwitscherten, worauf die spärlichen Schwalben rotes Gefieder bekamen bis in die Spitzen ihrer Unterdessous. Wenn da auch eine Französin mildtätig lächelt: es bleibt dabei: in den Hütten und den Almen hat das Qualmen von Bierseideln einen samtenen Ursprung. Vernommen hat das natürlich die Smv (Schülermitverantwortung) von links neben dem Kiosk. Da hat man nämlich die Syndikokolumnisten um einen Copywrong geprellt. Seitdem trägt man die Delle links auf der Melone. Und sollten Sie mal ins raten-erstandene Nirvana-bermud(r)a-triangulum geraten, sehen Sie sich die Affenbrotbäume genau an: sie tragen den Windschatten links von der ausgekehrten Schiffsseite einer Dattelpalme. Sie werden auch noch bemerken, dass der Schatten an der Wand ihr eigener Stand- und Sinnesdünkel ist. Merken Sie jetzt vielleicht (überhaupt nicht), wie Sie da hineingeraten sind?!Ja, haben Sie womöglich keinen blassen Schimmer Ahnung von dem Wissen, das unsere Mathematiker ersonnen, als ein Sonnenstich noch lange keine Biene aus ihrem angesommerten Liebesschlaf heraustrümmerte? Und wers nicht glaubt: marsch an die Arbeit, die Hemdsärmel abgeschnitten, gleich dem Sensenmann telefoniert, damits flott in die nächste Wegbiegung mit dem Nummernschild ihres eigenen Autos als unbedingten Wegweiser auf der Himmelsschleife geht, wo der Teufel schnell die Kurve kratzen sollte; und falls er keinen Griffel zur Hand hat, soll er sich mit Silberkorn und einigen Zutaten ein Rudel Hirsche in die Luft malen, ein 3fach6 dem untertänigsten Gesimsel zu seiner Rechten anheimsen. Zugänglich auf dem Wege zwischen Schaltkreuzung 'g' und Efeublatt. Als Feigenast verkaufbar. Und wer nicht das nötige Geld hat, soll es sich gleich wexeln lassen; sonst werden ihm die Hohenpriester einen Sockel erstellen mit der Rokokoaufschrift: 'wem's nötig drückt, der schnell mal f(l)ickt'. Darunter wird Epiphanes, der einsichtige Wegschaufler von Gottes Kleiner Gnade, ein Postulat mikroskopieren, was sich gewaschen hat mit Ata, Pa&Mama. Und klappt die Mühle am rauschenden Bach endlich ihren Bart ab... oder ist der alte Zopf schon längst geflochten aus den Sagen unserer Mitbleibsel aus einer verfließenden Zeiteinheit aus Jaule&Kläff von Bello, unserem wachsamen Gardinenhund? Er hat den geraden, treuen Blick einer gedrillten Schlauchkaserne nach dem Zapfenstreich mit dem Bette seiner Tilly auf dem Buckel. Ja: das ist solide Wertstabsarbeit! Da hat noch keiner was zu lecken gehabt. Da hat noch nie jemand gefragt: "Ist das richtig, was der da macht...?!" oder "Sollemernrausschmeißen?" Gesung(k)en natürlich als 3/4-Takt, gemeutert und aufgeblasen am 16. Tage nach der Niederkunft von Atlantis, schaumgeboren im Labyrinth des Methusalem mit dem halbkaputten Knie. Oder war es sein Zeh, der uns wetterleuchtete, als die Hühneraugen versagten? War es nicht die Impotenz der damaligen Zeitgenossen, die einen Federkiel nicht von einem Digitalschreiber unterscheiden konnten? Hatten ihre Augen den berühmten gallischen Zinnoberblick, oder war da nicht doch ein Stechen hinter den strauchigen Brauen vernehmbar? Oder ist es so, dass wir uns diesmal nicht den scharf konturier(end)ten Historikerblick gönnten, um den Pulsschlag der Geschichte als Ohrensausen zu vernehmen?

Hatte nicht Paracelsus recht, als er aus seinem tiefen Hause die Stahllaterne vom Bügelbrett holte und aus den Eimern der Weisheit ein bütteweißes Sieb hervorkramte? Versagte da nicht moderne Technologie am Rande des größten Kapite(a)lverbrechens, das heurigenfalls nur im jemals geschehen konnte? Wollten wir es dort nicht keck verklausulieren, den Abschreibern hinterlassen, das Steinguterbe verfrachten und auf armselige Zeugurteile aus den Verteilerkammern zurückdrosseln? War das nicht eine Unverschämtheit?! SO unsere Mitmenschen mit Nasenkörben zu g(d)rangsalieren, den Atem zu entreißen aus heißgekühlter Lunge mit dem Pneumaplastikbezug + Chromikstahl...! Die seichten Klatschspalten bekamen selbstverständlich einen nassen Mund, und wieder war ein Anarchoblättchen aus dem Weihwasser der Materialisten gehoben worden. Es wog zwar nicht viel, aber die Butterberge wurden davon auch nur um einen Millimeter kleiner. Da fassen wir uns wohl an den Kopf und beginnen zu kratzen, bis der Nektar uns die Zungen öffnet...

...und wir als seine lebendige Fackel über den Jahrmarkt laufen, eine Posaune laut in unser heimatlich gefülltes Jericho platzen lassen mit der Aufschrift: 'die Mauern müssen weg!' Und dann kommen die Bauarbeiter und meißeln dir den Schädel auf, weil der Papageiirrenarzt das Kuckucksnest nicht gesehen hat, aus dem seine Eltern ihn rausgeschmissen hatten. Nun zählt er seine Karten, übt sich jähen Zornes eine Patience ab, um sich aufzugeben, abzugewöhnen, in den Teich zu schmeißen, zu vergessen, um nicht in den nächsten See zu springen.

Dasselbe passierte mit meinem Junker und dem Botenfritzen aus dem Vorort, wo ihn keiner kennt und ihn auch selbstverständlicherweise niemand zu nennen wagt, kaum die Zunge zu einem lächerlichen 'nein' spitzen kann. Die Wellen der Empörung ebben nur noch leicht im Magen ab. Und die Verstimmungstabletten, die einem aber auch alles vermiesen können, sind schon nachzeitig von der Profilpharmaindustrie mit dem Format 'Schießerscheißerle' aus dem stockenden Verkehr gezogen worden. Irgendwas sickert ja immer durch die besten As(schlecht)bestleisten mit dem Gummipunkt nahe der gelöteten Eingangsspitze! Scharf waren sie ja alle, als das damals passierte: auf den Zaunspitzen aus kurz vorher frisiertem Plexiglas saßen sie und lümmelten sich einen ab. Selbst der liebste Sch(l)oßhund muss da vor lauter Migräne das Gähnen einstecken!

Was war das für ein Dreck, welcher sich da so einfach ansammeln konnte als eine Laune der Unnatur, die glücklich lächelnd ihren Ursprung nicht mehr verraten konnte. Denn da war ein SprunK in die Raum- und Zeitrechnung einfach so hineingetigert, als obs keine Löwen unter dem Firmament gab und keine Windbuschmänner oder Osterkaninchen auf dem Maisfelde, wo die ersten niederfallen mussten vor dem kleinen Pipimacher, dem Größten seiner Zeit seit Seiner Majestät dem Buxenledigen, der ja nur DARAUF wartete, dass ihm mal einer ins Schweinslederne kniff(griff). Ergebnis: vor lauter Göte nur noch Schi(e)l(d)er!

Z.B.: Zwischenbemerkungen, Floskeln, Anlegomelomanische Platten als Rückverzehr von zuviel Schuhplatteln mit Samba Olek, dem lahmsten Tänzer auf dem Parkett zwischen Nettigshausen und Neppesheim. Das hatte man nicht erwartet, dass die Ampeln genau in diesem Augenblick 'Schlag-auf-Licht' schalten konnten. Und die Autos übten Purzel-die-Bäume-unter-die-eigene-Axe, dass die Späne nur so flogen. Eine Mutter bugsierte aufgeregt lispelwispernd vor ihrem Dreispitz.

Was die da machten, da darf nur ein ganz kleiner Junge mit Sti(eh)laugen aus Marzipan hingucken...! (Was dieser auch tat) Motto: 'ein bischen zuviel Fett verrät schon die Butter'.

Nun, es sei dem Rudel von Hudeln ein Ende gemacht. Auf gehts zu neuen Gesichtspunkten mit aneckenden Pigmenten an Ecken, wo ein Pinselstrich noch niemandem geschadet hat, der - mit spitzen Borsten versehen - Igel ausstechen wollte. Auch wenn diese sich gerade im Wettlauf mit dem Hasen die Fingernägel zu putzen sich anschickten. In ihrem Gehäuse aus Apfelmus&Rosinenblau hatten sie gerade den Aufschrei der Nation vernommen und sich tapfer einen Stumpen nach dem anderen gedreht, in die Mundwinkel gedroschen, ein D-dur-Image aufgelegt, dass die Paste nur so krachte auf verwelkter Jungfernhaut, die rosigblau ein Sonnengebet gen Himmel in Richtung syrisches Madagaskar schickte. "Verkannt..." hat der Greis gemurmelt, denn die Bauern aßen immer noch an IHRER eigenen Scholle - und wenn sie aus Wolle war! (Das konnte sie nicht scheren!) Sie wollten nicht, was auf den Tisch kam mit einer Schere im Haar: wurde gleich entlassen! Aus wars mit dem Tischbein aus Baumrinde und Mutterharz: es gab für sie die muntere Ruh aus Fliegenratsche und noch som Kram. "Alles solide, alles fest" sagten die Hinterbliebenen, drückten dem Fahrer, der die Predigt geklammert hielt - wie wenn man etwas ausläßt: klang- sowie auch gemäldehaft, zum Verwexeln ungenau und ebenso sinnlos kongruent.

Ich merkte, dass manche ihre Lupen aus den Taschen zu holen sich nicht gewagt haben. Das ist schade. Mein Seelenoptiker konduliert (seelig).

2.Teil...

...galliger und unfranzösischer denn je: freudig/bitterer Anfang, Pupillen kontra Augen ~ ohne Tiefenschärfe. Geschichten aus dem Wienerwald, im Inferno des Paradieses untergehend&emportauchend. Gescheut wird nicht, wer geschont hat. Konjugiert Beigefügtes wird, sich kleidend in Anmut, ein Zeichen tiefer Wandlung spüren und aus dem Vorverständnis in ein Nachvergängnis münden: Einigkeit der Flüsse, wenn es darum geht, aufwärts in den Kläranlagen mit den Wärtern umzuspringen: wie ein Quellbach wird Fröhlichkeit entgurgeln aus dem Blümelein auf girst'gem Gestein, wo der Vater mit dem Sohne dem dunklen Tannenwald entgegenschreitet, um ihm in schweigender Anerbietung das Sekrethafte der englischen Schwämme und Tiefmooskraulern (auf)zuzeigen: Anschauliches im Glommerwald (Morgenstern in rev. Ausgabe); vor allen Dingen an den Steilhängen jenseits der Wendeltreppen und Hängebrücken, wo die Schlösser hinter hohem Firn zurückgezogen werden, um neu zu erstehen in des Winters hauchiger Pracht. Selen wird gefunden auf firstigem Dach: Lichtwetterleuchten im Süden, wo viele herkommen werden, um aufzuräumen mit dem Staub im Walde. Farnkräuter werden garst'gen Anfang nehmen: in Zange genommen, Hygiene vorzuzeigen dem Besucher vom andren Stern, der es sich nicht vermaßen wird, Gummischlauch und Zahnpastete auf die Fühler zu setzen; wer noch einmal Honig aus gefaltetem Rüssel versprenkeln sollte als wohltuendes Aroma mit dem Bitterstoff des Mammuts aus Oxengebleich und Ginstermoorteich, der gleitet finsta aus auf einem Braten, der samtsaftig im Bart die blaue Spur der längst besessenen Unschuld einer Furie zu übergeben sich nicht getrauen wird. Sie steht gar weinend ~ unanmutig in einer Kümmerlingsecke in der letzten Bank, wo nur die Katze zur Nacht flucht, wenn unerwarteter Besuch sich ankündigt durch Ritzen und Pfeifen des Windes an den Abhängen des Seitenhauses.

DU hast es gebaut ('Feste Burg - unser Gott', unsre Not). Du kennst die Schrift: dir ward das Lesen! Deine Haare striffen den Burgwind; du kennst das Kind, das in der Kochnische sich einen Brosamen besorgte für die Nachbarin, die nur noch Grünspan war, als das dicke Eisen aus dem Norden kam, die Splitter zu verbiegen, die müde geworden im Sturm. Das Leben glotzte rührselig im Kochpott und meinte 'prost' auf das, was man noch alles im Siebglas des Stunden(end)standes vergraben konnte, als die Holzergesellen mit ihren Schellen von Tür zu Tür...

Du kennst den Singsang, als Maier zuviel trank: da kam der 12. Elfer an Karneval in das österliche Ei geschlichen: so wahnsinnig und freudig erregt drangen Moschus&Kleeblatt hinter deine grünen Ohren, wo noch Radieschen schmarotzerten mit deinem Knirps bzgl. Unerfahrenheit und Gemauschel im Zentrum von bumm&bumm... da schlug auch deine Uhr, als Vater im Kriege... die Mutter ok. ...in Not, die Niederkunft des splitternackten Engels im Spital, als noch die Briefzustellung ein Legeverfahren nach dem nächsten Ei ausbrütete.

Die Eisenbahn wurde grün bemalt; aber Hoffnung schämte sich, ging kaputt...

Man tat etwas: es wurde produziert. In allen Honigschleifen steckte man das Haar gen Osten. Flügel schwebten in Wäldern, Röhricht grinst den Hirsch an. Das Reh dozzte an Schäferhündin Anka, unbedeckt: keiner hatte damals Geld zum Kopulieren. Ampeln wurden geteert. Asfaltjünker schufen sich einen Meister aus Lehm. Der Flickschuster leimte seine eigenen Beine, bis auch ihm ein Streckverband zeigte, dass auch hier mit allzuheißem Wasser keine Bakterien im Überfluss zu Tode sich abjagten. Gar nicht so schlimm. "2 Rotfüxe heute nur" sagte der Orthografielehrer, der mit Vogelkunde nicht zurecht kam: ein singendes Echo an der Tafel - wieder wurde ausgewischt!

"Wie Brecht auf einer kleinen Trommel in den vielzukleingeratenen Krieg" murmelten die Libanesen jenseits der chinesischen Grenze. Mann, was sind wir galoppiert vor 100 Jahren! Diese Putten aus Puttenstahl&Botticellimanier im Soldatengram von 40-jährigen - nein, danke!! Soviel Humus und kein Humor... Und: sofort vermarktet, denn: nur keine offenstehenden Fragen! Bei Joyce hörte sowieso alles auf. Im Hintertreppchen blieben keine Pianos stehen; ein Klavierstimmer fand seine Stimmgabel nicht mehr und empfahl die Anhäufung 3er kongruenter Buchstaben zur besseren Lautbelutzelung. Fremdwörter - ach je und ja und wenn und doch. Uahhh..... Die Auguren waren eh zu (ver)besoffen. Es kam alles nach Posen; die Hosen musstens runterlasse! Jetzt jagen sie alle ohne Fahrschein den Verkehr auf&ab, mal richtig, mal verquer. (Die Post hats schwer) Die Gebühren werden erhöret, das Telefongespräch meinem Nachbarn abgenommen; die Richter haben nichts dagegen: Freispruch wegen Mangel an Erhäng(en)ung!

Und Akten tanzen Walzer nach Busoni, und der Sexstar sinkt ganz leise auf einem kleinen Botteram-boot mit 3 Männern an Bord in die Kniee vor soviel Scha(r)m&Dreistigkeit. Und Charme auf Scham entlockt sie Haar auf Haar dem Wattebüschel mit Stammbesatz. Die Besatzung lacht sich eins ins Glied: Strom vliest milde dahin. Goldenes Sichlein scheint in dieses Tages Reigen ein neues Blatt aus altem Wind dazu. "Die Kalenderblätter gleichen den Märchen aufs Holzfäserchen genau" meint der satirische Kolumnadenentdecker mit den Gonokokken aus überheblichem Humor, der nicht MEHR zu lachen hatte als eine alte Reblaus zwischen den Fingern, die es ihm vorlispelte mit Radiomusik aus linker Axel - rein frechbeblinzelter Span im Auge - die Bibel im Haar, das Garn der Ariadne an den Koloss von Rhodesien geheftet, bis auch dieser klatschen muss, dass die Wel(t)len husten, und Irmchen Sauerkraut vor dem heimatlich städtischen Fernsehbildschirm, an einem Heulkrampf sich windend, den Lockenwickler bis zum letzten Augenblick entkrampfend vor ihr geistiges Auge hält. Und seidig kämmt das Engelein dem Regenwurm geschwind den Schwanz, der vor lauter Poren Segeltuchohren bekommt (!)

Der letzte Schrei? Nein: es sollte noch etwas zwischen den Wiesen gehüpft kommen, das schon Wochen gebraucht hatte, um diesen Sprung zu wagen, denn sein Weg war lang im Spinnwebfaden aus Mutterglast und unbeständ'gem Fäulnisbusen. Es hatte allhier sowie auch dorten geregnet. Gesegnet war die grüne Fülle auf grüner Flur, doch der SCHLAG war ins Land gegangen. Die Burschen hatten frei, die Mädchen zu binden. "Der Baum wird bestellt" sagte noch der Feuerwehrmann und wehrte ganz herzlich ab, Schützenhilfe zu leisten, den Bagger vors Haus zu rammen, was doch eher einem echten Bock anstünde, wenn ihm auch die Tage dazu fehlten: er bestrich damit sein Butterbrot, denn von irgendwas muss der Mensch ja leben, wenn er nicht in die Nacht hineinsterben will (wer machte da noch einen 2. Willen kund, wenn am Ende doch der gewinnt, der den längsten Atem hat...). Die Spitzen- wurden den Tiefenleistungen an die Seite gestellt, denn sie stammten aus ihren Rippen. Die Fleischer wollten damit nichts zu tun haben: Preise runter auf der Richterskala! Die Schöffen bebten schon und schlackerten gefährlich mit den Löhnen hin&her. Denn ohne Fleiß gab es nunmal kein Axelzucken. Die Vers(t)andgüter ihrer Klasse waren im Schaufenster eh unter dem sonstig üblichen Marktwert direkt von der Leine zu erhangeln wie eine Rolle Seifenaufzüchter aus dem Gewebsmutterorgan eines Perlvatertauchers. Schlagen Sie mal Seite 150 auf: da werden Sie tüttelgenau diese Worte in Alabasterschrift vorfinden. Möseschrift aus Japanécriture und Dürerpinsel: Eiersamen in Schlagpudding oder lieber Max Liebermann mit garstger Frau im Stilleben von Pic As&Co. Auch die Mausefallen haben es nicht mehr gepackt. Es war nix für die Katz, und das alte Spiel begann von vorne. Wählen Sie: können Sie oder können Sie nicht zwischen den Zeilen lesen?

3. Teil

Musenkosmosweh - oder wie bringe ich mir das Autodaktizieren nach Lehrbuch bei? Tip: nehmen Sie ein Kehrbuch. Alle Leute, die kehren oder auch fegen können, sind gemeint - übersetzt oder übertragen, im Überfall- oder Unterflugwagen ge-notrettet, flüchtend vor dem großen Stiefvater, dessen Auge aus Lehmfaser die Zyklopen nicht in den Sonnenstrahl stellt oder umgekehrt: fahren Sie besser mit Besen durch die Luft wie der Zugreiter mit seiner Tochter vor dem Kaminsims von Robert und seiner Schusterfrau. Das nennt man Kochbuch-1x3. Mach vielerlei aus einerlei, und ists dir wurst, dann nimm den Brei!

'Du wirst schon sehn', ist nicht die Antwort auf die Frage: 'Wann wird der Durst verwehn, ver(zer)gehn, abstehn, ausgesäht, abgemäht, abgenäht, zerspäht?' Und je früher der Gast bedient wird, desto eher kannst du verzichten zu essen. Lass eine Messe lesen! Komm nur nicht auf den Trichter, mit Gespannen zu fahren, die dein Gast abgeladen hat vor einer Pferdebehufungsstelle: Frechheit der Freiheit, die andere oder so-ige Leute für UNS meinen, denn sie singen so schön im Chor: die Gedanken sind so frei, so frei: wir können uns nicht mehr halten, sie zu zähmen. Drum geben wir euch das Sattelzeug, um auf eurem Rücken dem Sieg gegen die Triebe mutig entgegenzusehen. Wir dehen jetzt den Ritt aus, den uns der Rittgeselle a.d. aus der ErhardSchön-Zeit (d.i.: Politiker+Fußballtrainer+Maler aus lang vergangener Manierismuszeit; Dürergegend) zur Verfügung stellte, als er uns ein Bein dazwischenwarf, was wir mutig zurückschlugen, wobei uns die Pferde zum Halfter halfen. Da nützte kein Wehklag', kein Jam&Kum, kein Weggeholze baufälliger Tannen. Da gabs nur noch eins: ab in die Badewanne. Und es wurd' geschrubbt, was die Rute hergab, bis auch der letzte Span von der Hobelbank storniert wurde, nach dem Motto: 'Jeder muss seine letztgültige Chance mit gutem Abschluss in die nächste Wiege gelegt bekommen'. Dann werden die Einser nur noch purzeln, und die Weihzeitfreude wird nur noch um eine halbe Ewigkeit multi ad.di und sonstigem Anninnitiiertem bis zum Es-geht-immer-noch+noch+noch und Knochen und Halfter/Pferd&Reiter, und das Blaue regnet vom Himmel ins ros'ge Heim von Rosa aus Praunheim am laba(e)ligen Herde in der Glut der Erde - am Wasser der Spaßmacher mit dem Buch in der Hand # hat er gelesen diesen Verstand-mit-Tand. Am Herzen gelegen die Lunge-an- der-Maschine, der Wust mit der lust'gen Frau von Sturmsor mit klingenden Oeren an andere S(Z)enbuchstaben verhökert: der Dromedar als Bleifigur : nicht eine Spur von Scham auf den Lippen ohne Flaum: ein Traum war es gewesen, dies Leben am Fließband aus Bändern, die im Winde flackern, aus Hühnern, die am Weiher gackern, aus dem Herz einer Frau, die teru spielt und mau-mau.

Der Amokseher Scharfstech Glotzstiehl hatte dumm ausgeschaut, als er nicht mehr aus seiner Wäsche gucken konnte, denn die Augen waren ihm schon entfallen oder auf irgendeinem Punkte stehen geblieben. Nun hatte er die Bescherung: die Feste fielen mal wieder zusammen, und augenblicklich eröffnete sich ihm ein neues Leben.

Aus tiefem Grunde verabschiedete er seinen Freund und Bundeskameraden nach dem Maß seiner ihm inneliegenden Werte. Diese bezogen sich auf Rang, Würde, Orden seiner Vorfahren und selbst bestandener Prüfungen in Drangsal und Mühen. Nicht die leisesten Zweifel rissen sein Herz auf, nicht eine Lüge entwand sich seinem Mund. Geraden Schrittes verschwand er im Unterholz und raspelte Moos nach altem handwerklichen Brauch zu gängigem Reiser um. Das band er sich auf den Rücken, durcheilte Steppe und Taiga, bezwang Gletschergeröll und entkam auf mannigfache Weise dem Tode. In einem kleinen Rasthaus nahe der Erfüllungsscheide nahm er seinen ihm gebührenden Platz ein, der zwar den Umständen entsprechend nicht das komfortabelste war, was ihm sein Leben bisher beschert hatte; doch sah er hierin den klassischen Erziehungswert überlieferter Ideale. Das Heu auf dem Boden gewährte ihm köstliche Stunden des Wohlseins, und ein Schluck Wasser war Labsal für viele Nächte, die noch folgen würden auf einer Strecke, die reich an Rosen und billigem Gefasel war. Doch konnte sie nicht annähernd die Gefährlichkeit wettmachen, die im landläufigen Sinne mit sturzartiger Geschwindigkeit den Rosenweg bestreute. Er sammelte die Kelche aus den Poren, vergrub sie tief in seiner Westentasche und sagte zu einer Welt, die in Tränen ersoff: "Dein Schluck wird dich das Übergeben lernen. Drum lerne beizeiten, dich immer dir selbst anzuvertrauen!" Der Pfarrer sprach es in samtenem Tone zu seiner Gemeinde. Die Lauscher hatten sich schon längst von ihm abgewandt und mühsam in ein Dunkel gespäht, das ihre eigene Schöpfung war, der sie nicht zu entkommen trachteten, weil ihr Sinn in einem Leben aus Leicht- und teilweiser Schwergläubigkeit bestand. Das Alte Gute striffen sie wie eine Larve auf eine Leinwand und sahen sich selbst als Gaukler unter einem grinsenden Himmel (dessen Gesicht nur wenige sahen). Das Wetterleuchten am Horizont erschien in einem Wirrwarr von sich zernervenden Kugelblitzen, die in das schwarze tosende Geball bellten. Das Hyänengejammer am anderen Teil des Ufers erstickte im Schilfrohr, und der kleine Fischer mit den dünngesäten Stoppeln in einem prusteligen Gesichtchen teilte seine Pfeife mit dem Fremdling, der nichts besseres zu tun hatte, als diese abzulehnen, denn er hätte gerne dem Väterchen den Gefallen getan. Doch das war nicht seine Berufung.

An Ort&Stelle vergrub man ihn mit Ehren, die noch nicht einmal ein Unsterblicher mit ansehen durfte. Tränen quollen aus einer Wolkenritze, und ein Lachen legte sich auf eine müde Sonne. Der Sommer war gegangen, die Pferde nisteten ihre Äpfel für den(as) Wintersch(l)af. Kleine Geißeltierchen übernahmen die Herrschaft, und das Geschlecht der Tartaren keimte aus einer kleinen Wurzel hinauf in die Krone. Und ein Szepter erschien am Firmament, viele Menschen betraten beim Anblick des Schweifes den Raum des Gebets. Glitzernde Sternschnuppen tanzten einen Reigen um den Gürtel, der die Welt umspannte, und Visionen schwelgten in einer Nacht, die den Tag nur nannte. Ein Mensch trat auf und verlas einen Film, der sich gerade durch die Gasse spulte. Und Dorfkinder ergriffen mit Freude den Roten Faden,der zollstark auch an den mutigsten Menschen kein Maß ansetzte. Alle standen in einer langen Reihe, wurden gesehen und mit einer Handbewegung entsandt. Viele wandelten auf Straßen, die sie nie gesehen, und doch...: War es nicht wie damals, als 1000e und noch mehr auf die Suche sich begaben nach jenem geheimnisvollen Golde, das die Pflanzen des Reiches durchpulste und den Regenwürmern die Geschichte vom allgütigen Storche erzählte?

Es pochte an die Luftwand das silberne Geschmeid' der Herzogin, Einlass zu haben über die Schwelle. Doch musste sie zurückgewiesen werden bis an eine Schranke, an der Wiedererkennen stattfand. Ein Stück Kleistscher Dramatik mit einer Melodramatik, die selbst Hoffmannsthal nicht eignen würde. Sein 'Jedermann' galoppierte die Bühne auf&ab, doch zu messen sich an einem kaum Messbaren, das wähnte er nicht des Guten; es wäre ihm vom Schlechten, hinzuzutun das Edle, was nicht jederman braucht. "Dies sei der Grund" witzelte er das fromme Nichtgeleierte der Laien ab, das nur aus Hirngespinsten seine Vitamine nahm und nicht fragte nach Düngezahl und Rhabarberfraß. "Die Rosen ranken heute tief!" sagten die meisten Leute und begruben Hände&Füße in trockenen Schößen. "Die Erde wird es bewegen!" bellte ein Hund bescheiden in seinem Stall weit hinter dem Hause seiner eingeborenen Familie. Filterkräuter hoben die Sichel zum Gruße und warfen das Sieb den Fröschen zu, damit sie laichten auf einem einsamen Wege zwischen Vogelsang und einem schweigenden Ton, der unaufhörlich in das Gedünste prasselte, sodass die Schafhirten ein Ohrensausen zu bekommen vermeinten. Trotzdem hatten sie aus der Stille vernommen, dass da etwas war, und blökten wie dumm gegen das Scheunentor. Der Hirte schien eingedöst zu sein: seine Konservenbüxe lag ungeöffnet neben dem Öffner, der wie eine niedliche Schere aus der Zeit der Anakreontik aussah. Eine Blume schluchzte einen Tropfen Tau auf das Rost(-)ende, und die Bronze wieherte aus unendlicher Ferne. Stimmen mengten sich in die Baumwipfel, und Geruhsamkeit stach das Schwarz in den neuen Tag: dort verglomm das 'Nichtseiende' zum Sein, und der 1. Sonnenstrahl zielte auf eine unermüdlich sich abrackernde Ameisenstraße: sie war wieder auf dem Track, der kein Ende nehmen wollte ( = das hatte dieser nicht vor!). So trugen sie ihr Samenkorn zum nächsten, von da aus noch eine kleine Weile um eine langgezogene Straßenecke, und dann war es auch schon aus dem Dicksten raus. In dieser Situation wäre alles zum Besten gewesen, wenn nicht Ungeduld sich breitgemacht hätte aufgrund der Erinnerung, die nicht fliehen wollte in nackte Unselbstständigkeit. Es glohsten flackrige Gelichter unter dem Zelt; Tücher waren nicht angespannt, denn so wollte es das Gesetz. Eine unbewegliche Macht stand hinter ihnen, bewachte sie bei Schritt&Tritt. Die 'silberne' Stimme rief sie bei ihrem Namen, und einer nach dem anderen schröpfelte sich das Zippermützlein von den wenigen Haaren, die noch in der Kopfhaut Platz gefunden hatten. Draußen tobte der Wind...

...und der Kaiser betrat die Stube. Er grüßte und erforschte das Ansinnen eines jeden. Jeder sagte, was ihn bewegte, und Ozeane stürmten, und auch kleine verspielte Wellen tosten ein in eines jeden Herz. Nur 2x traf sie ein beredtes Schweigen im Zentrum. Sie schlugen die Tür hinter sich zu und suchten im Wasser nach dem herunterhängenden Ast einer Glücksweide, und da sie diese nicht erblicken konnten, tauchten sie tief in das Wassergewinde. Auf dem Grunde tasteten sie nach dem Kieselstein, der sie geblendet. Und anland stieg ein Frosch, den niemand sah, und hüpfte flink in das Märchenbuch von der kleinen Sieglinde, die schon längst mit dem Buch in der Hand eingeschlafen war, das Sie soeben gelesen haben.

Doch musste sie noch einmal aufwachen, denn der 4.Teil sollte der letzte am Ende eines langen Weges sein.

EPILOG

Mutter pochte sanft an das kleine Türchen im Knusperwald und ging zusammen mit der Hexe Gottliebchen auf Pilzsuche. Steinpilzsuche. Das war Omis große Spezialität. Da konnte sie so recht zeigen, was in ihr drinsteckte. Aus Rosenblättchen formte sie ein Datum, das jeder kannte, denn es war immer dasselbe: es war heute.

Als zum 1.Mal das letzte Mal eine Pforte sich schließen sollte, die niemals auf gewesen war, erstaunte das den wahren Rittersmann, der noch nicht viel von der Welt gesehen und sich die Augen rot gerieben hatte. Vor lauter Schmerzen, weil er nicht mehr sehen konnte, was außerhalb seiner vor sich ging, und da ihn jeder ansti(u)ppste, doch aufzupassen, wohin er stolpern wollte, wenn er schon mal sollte. Sein Leben schien ein einziger Erguss von Strähnen sonderlichster Art zu sein. Er sah die 7 Weltmeere mehr als keinmal und wunderte sich nicht über stratossphärische Ballungen in seinem Gemüte. Schwankungen durfte er sich nicht erlauben, denn schon zuviel war seine Wirbelsäule heraufgekrochen; und die Venen waren nicht so sonderlich erpicht darauf, den Pichelsteiner Honig ohne Zuckerzusatz auszuschlürfen: sie hielten auf Pietät, diese nutzlosen Genießer. Sie waren ihre eigenen Anbeter ohne Bestand und He(e)rkunft. Sie kamen und gingen, und der Befehlshaber lachte nur, wenn sie gingen: der Galgenhumor war in der Schlinge geblieben. Er selbst konnte nicht mehr steckenbleiben! Der Morast war ein kümmerliches Trainingsobjektlein für seine Kräfte, die es schon mal mit einem Regenwürmlein aufnehmen konnten. Aus Spruchwahrheiten baute er sich ein Haus, aus Gewohnheiten seine Nahrung, und das Zellufa(r)n umspannte sein träge fließendes Blut. Er trieb den Wind in seinen Stall und befahl Bücher zu schreiben, wenn der Wunsch mit der Stärke einer Umwerffähigkeit im doppelgestirnten Zeniteneinlauf dominant war. Das trübe Tännchen kam gefällt auf diese Weise am Himmelstor an. Die Kräfte verließen es zwar gegen Abend: der letzte Schritt glich nicht so sehr einem Torkeln als vielmehr dem letzten Rest Wax ohne Flamme. Auf einer Wolke wurde der letzte Tropfen sofort wieder auf Erkundungsfahrt geschickt, und aus der Höhle sang ein Mann: "Wenn ich ein Sträuchlein Niespulver wär', wär' ich mit Tarnkappe Millionär", und das wandelte er in den verschiedensten Schattierungen, Abtakeleffekten, Geschecktheiten und chromatischen Alluviationen ab - und an mal im 3/4-, dann auch mal im C-Dur-Schritt: ein&aus, vor die Türe, hinter die Pforte, an das Tor, unter die Balkonade.

Schon sprudelt des Pudels munteres Geplätscher den Hang hinauf auf lustige Höhen, wo der milchige Tau dem Emmentaler den Segen aus dem Tale zu vermitteln weis. Die Glorie umscheint ihn seidig, denn die schachmattbeflissenen Gegner vermögen ihm nur Litaneien aus der gehobenen Unterklasse zu servieren. Mutig rappelt er die dreigeteilte Vierteloper herunter und kanzelt in brechtianischer Baccantmanier alles weiter im letzten Stadium ab: er versinkt in geahnte Tiefen, lotet sich aus seinem Zinkeimer und vermag auch noch mit erster Kraft aus 2. Linie den wirkungsvollen Elfmeter zum Eckstoß zu verwandeln. Den erkannten die Seitenschiedsrichter per Banner nicht an; doch der Torhüter hatte nur ein ansehnliches Grienen über seinem weitverstreuten Kopfe. Die Zuschauer klatschten verlegen in ihre Fäustlinge, denn der Winter hatte schon längst mit Schrecken und fürchterlichem Getöse Einmarsch in das überworfene Land gehalten: der Wagen stak im Schneematsch, und der Feuerwehrmann konnte nur noch seine Spritze aus der Patsche retten, als seine Helfershelfer mit derlei gestalteten Händen sich analog dem Schmutze machten. Das passte natürlich den Rödelsführern nicht in ihren ach so gelobten Plan aus Klee&Buttermilchenzian. Und wenn er auch noch so schmecken sollte, sie rührten sich nicht von der Stelle, noch veranlassten sie sich, den Motor ihrer sensorischen Verfügungsmaßnahmen in Gang zu setzen: niedertreibender Wohlsinn! Für viele Viertelportionen floss es aus den Händen in den Süden, den Westen, in die Taschen der Arbeiter, der vielen Gaukler&Maukler und Zu- und Abhörer; wer sich gesellen konnte, hatte einen Lehrling bei der Hand, der den Dietrich aus Bern ins Schlüsselloch der allgemein bekannten Bewusstseinsstimmungen stecken konnte.

Aber wozu hatte man die Wegweiser falschrum aufgestellt? Diese hatten sich nämlich alsdann erhoben aus Asfalt&Teer&Mörtel& einem Opfer in Form eines eingemauerten Hundes (Stormsche Schimmelpfennigszeiten), als die Drangsal die Deiche herankroch und extra dafür trainierte Maulwürfe eingesetzt wurden (als ob sie nichts Besseres zu tun hätten, als in ihrer Muttersprache Kauderwelsch zu drexeln). Die Rotbärte klünselten dazu in der Gegend herum, tappten in die eingelegte Salzheringfalle: täppische Verweichlichung machte nicht halt vor Muskeln und sonstigen Austrieben: es würde sicherlich noch alles ins begnadete Lot kommen. Still dachte das so manch ein Mütterlein am Spinnrade mit der Fuchtel in der Hand und Frau Holle im Gehirn., dass es nur so duselte aus den Eimern der Vernunft,; und die Leute vermeinten, die Schneemenschen(-glöckchen) bimmeln zu hören auf den Almen und den Wehren, den Mühlen am Bach, den ferngesäten Maulbeerbäumen auf der linken Rheinuferseite gen Mehlem zu, das leider nicht in den Ruf kam, das Nazareth von gestern zu sein oder das Bethlehem von morgen: die Gesetze waren scharf, und Philadelfia gabs schon zweie auf der großen weiten Welt. "Wo sie niemals auseinander gehen", sondern in einen Ozean an Denkvernunft und abgeblasenen Balbebälgen fliegen. Und wer noch nicht genug hatte, tat sich gütlich an der Barmherzigkeit der Halsaufschneider und abrippender Lendenverzierer. Die Geisteskotze veredelte der Mundschenk aus Dietmars Genesungszeit, und im Zelt duftete es lieblich nach Atomdienstgegnern sowie Be-teilern von Amuletten gegen das Große Verdienstkreuz der Gesegneten 3. Untersekunda. Die Minutiutanten gaben ihren Onkeln ein sachtes Fahre-well in den Honigmu(o)nd, und ein Silberstreif verkündete das einmalige Hingleiten auf einem Piano. Dazu gab es noch allerlei Konzertantes: das Geld zählen, das keiner findet; das Märchen zu schütteln, sodass es sich Reimar von Lenzhausen ins Bett gesellt, damit auch dieser seiner sapphischen Rilkeverehrung ein würdiges Denkmal setzen kann - als ob wir gesagt hätten, dass das sie einen trockenen Besen anginge!: Lehmsessel aus Kartoffelbrei und splitternacktem Bettskelett...! Als ob es nicht schon genug Esel auf der weiten Welt gäbe, die zufuß gehen und sich abrackern, um die paar Kröten zuhause zu futtern! Das singen ja schon die Kinder am heimatlichen Bildschirm! Zu ihrer Linken übrigens Zwergkater Jaromir und zu ihrer rechten die Großmutter mit Eis am Stiel. In echter Rokokomanier! Mehrere sprachen: "Hasste nicht, liebste mich oder nicht(?); ists der andere: owehoweh! "

Jetzt liege ich im Schnee meiner Vorstellungen; schnell herausbuddeln, anschnallen, sonst verlier ich den Zusammenhang, dann krachen die Nähte, und aus ist es mit der zerbrochenen Flöte! Der Schneider nimmt sie, der Schuster streichelt sie, der Lehrer isst sie mit Hohn und Spott hinter

listigen Güteaugen.

Er sitzt in einer Hütte mit Luftwänden.

Lassen Sie das reiche Schwein ruhig prusten: es wird sicherlich seinen nächsten Hustenanfall vergessen und aus dem Palast der Baba Jaga wird es bestimmt den Turmbau aus Elfenbein errichten. Stürm dich aber nicht auf zu seinem Richter! Sieh ihm lieber zu in seiner Ruh aus Hast&Weile! Warte, bis auch du nur noch Lust hast, in den Wäldern zu angeln die Elfen! Gib dich einstweilen ab mit den Pfeilern der Gesträucher und lass das Gemäuere auf den Kronen! Gib ihnen was Süßes zu schlecken, denn Du wirst später Zirkusdirektor werden, und die Manege wird Dir den Sand zu Füßen werfen, auf dem Du dermalzweistens mit Pinsel und Anstrich Dir den letzten Pfiff aus irgendeinem Loch mühsam Dir hattest erkaufen müssen. Lass stecken, alter Freund! Ich erzähl Dir aber nicht Dein Testament! Das wird - wer? - Dir diktieren. Ich geb Dir noch ein Bein zu Deinen Vieren. Das wird genügen. Auch Dein Nachbar wird mal zu Dir kommen, an Deine Pforte pochen und Dir das Leben nehmen. Nicht so schnell: das Gericht... die letzten Seiten meines Lebens... Was wollt i(I)hr von mir? Verlangt I(i)hr, was ich will? Verlangt i(I)hr, dass ich habe, was mir zusteht? Gut so!!

(Dies war das Ende von Mr.Happy)